Verletzungssorgen vor dem ersten Spiel

Patrick Röttele

Der SC Freiburg steht vor einer schwierigen Saison – und bereits zum Auftakt der Saison 2010/2011 diesen Samstag gegen den FC St. Pauli stehen die Breisgauer vor eklatanten Personalproblemen: Papis Cissé hat einen grippalen Infekt, Heiko Butscher plagen erneut Nackenschmerzen und Neuzugang Jan Rosenthal Adduktorenprobleme. "Es ist unsicher, ob sie spielen", sagte SC-Trainer Robin Dutt heute Mittag.



Einen lockeren Eindruck macht Robin Dutt vor dem ersten Pflichtspiel der Bundesligasaison 2010/2011. Auch wenn er angesichts der Verletztenliste anders aussehen könnte. Neben den sicheren Ausfällen von Flum, Toprak und Pamic drohen auch die Stammspieler Cissé (Infekt), Rosenthal (Adduktoren) und Kapitän Butscher (steifer Hals) auszufallen. Trotzdem freut er sich auf die neue Erstligasaison.


"Das Kribbeln ist immer noch da, wie vor jeder Saison und jedem Spiel." Obwohl die letzten zwei   Wochen der Vorbereitung alles andere als optimal liefen, was an Verletzungen und auch am Länderspiel lag, macht sich Dutt keine Sorgen, da man "in den ersten Wochen im physischen und taktischen Bereich extrem gut gearbeitet hat."


Die Angeschlagenen: Rosenthal, Butscher, Cissé (v.l.n.r.) Deshalb wurde das Training, nach dem ersten nicht berauschenden Auftritt in Oberneuland, nicht verändert. Zu Gegner St. Pauli hat Dutt nur lobenswertes zu sagen. Die Verbindung zwischen beiden Vereinen sei exzellent, da vieles in St. Pauli dem SC sogar als Vorbild dienen kann. Die Spielweise erwartet er, ähnlich wie man selber spielen möchte, mit viel Leidenschaft und schnellem Spiel nach vorne.

Transfertechnisch
soll immer noch etwas im Sturm getan werden. Dabei ist Martin Fenin (Eintracht Frankfurt) kein Thema mehr. "Sportlich hätte er uns weitergeholfen, doch es gab andere Gründe die einen Transfer nicht möglich machten." Dutt möchte daraus aber kein großes Problem machen. Er sei mit allen drei Stürmern sehr zufrieden, einer Kadererweiterung bei einem guten Gesamtpaket wäre er dennoch nicht abgeneigt. Allerdings soll kein Nottransfer getätigt werden, damit man irgendwie den Kader breiter macht. "Im absoluten Notfall haben wir auch noch Stürmer der 2. Mannschaft und in der A-Jugend.

Fürs Spiel gegen St. Pauli sind noch 900 Tickets verfügbar, hauptsächlich in den Blöcken HH (Osttribüne) und A (Haupttribüne). Für Besucher ist wichtig, dass nach dem Spiel, sowie auch nach den Spielen gegen Stuttgart, Schalke 04 und den 1. FC Köln, die westliche Waldseestraße für eine Stunde nach Spielende geöffnet sein wird, dies soll zur Verkehrsentlastung, wegen den Kanalarbeiten in der Möslestraße, beitragen.

Video: Was erwarten die Fans vom SC-Freiburg?