Verfasste Studierendenschaft: Urabstimmung geht in die zweite Runde

Manuel Lorenz

Vergangene Woche haben Studierende und Promovierende der Uni Freiburg über fünf Satzungen zur Verfassten Studierendenschaft abgestimmt. Das Ergebnis: zwei Favoriten, über die Mitte Mai in einer zweiten Runde abgestimmt werden soll.

Insgesamt haben knapp 4.000 Studierende und Promovierende aus allen elf Fakultäten der Universität Freiburg abgestimmt. Die Wahlbeteiligung liegt damit bei 18,15 Prozent. Gewonnen haben die Satzungen "Direkte Demokratie – das Fachschaftenmodell" und "Das neue Mischmodell – der Kompromiss". (Detailliertes Abstimmungsergebnis)


Da keine dieser Satzungen mehr als die Hälfte aller abgegebenen Stimmen erhalten hat, steht vom 14. bis 16. Mai eine weitere Abstimmungsrunde an, in der sich die Studierenden und Promovierenden für einen der beiden Vorschläge entscheiden werden.

Die Satzungen „Direkte Demokratie – das Fachschaftenmodell“ und „Das neue Mischmodell – der Kompromiss“ sehen eine starke Vertretung der einzelnen Fachbereiche vor. Bisher wurden diese von Fachschaften, die auf Fakultätsebene organisiert sind, und u-Fachschaften, die sich auf Fachbereichsebene gebildet haben, repräsentiert.

Bei beiden Satzungen sollen Vertreterinnen und Vertreter der Fachbereiche den Studierendenrat, also das legislative Organ der VS, stellen. Das „neue Mischmodell“ sieht zusätzlich zehn Abgeordnete vor, die universitätsweit gewählt werden sollen. Dazu gehören zum Beispiel Vertreter hochschulpolitischer Gruppen.





Mehr dazu:

Was: Stichwahl über die Satzung zur Verfassten Studierendenschaft
Wann: Dienstag, 14. bis Donnerstag, 16. Mai 2013, 9 Uhr bis 18 Uhr
Wo: In den Abstimmungslokalen der Uni oder per Briefwahl