Verborgene Theken: Tapas & Vino in der Bardénia in der Wiehre

Dorothea Winter

"Kochen ist Phantasie", sagt Armin Schäfer, Betreiber der Tapas und Wein Bardénia. Seit drei Jahren werden in dem Lokal in der Wiehremer Kirchstraße mutige Tapas-Kreationen serviert – mit Orientierung an den spanischen Ursprüngen. Ein Besuch.

Name und Konzept

Der Name ist Konzept: Tapas und Wein. Und das mit täglich wechselnden und saisonal angepassten Wochengerichten, traditionellen Tapas-Klassikern und verrückten und modernen Interpretationen.

Das Ambiente

Das gemütliche Flair der Bardénia wird durch die Kombination rustikaler Elemente und dem mediterranen Einrichtungsstil bestärkt. Die Raumeinteilung ist kommunikativ gestaltet. Übermäßig viel Schnick-Schnack oder Deko gibt es nicht. Unumwunden wird klar: Das Essen und der Wein stehen im Vordergrund.

"Kochen ist Phantasie. Auf der Tageskarte probieren wir auch Mal verrücktere Kreationen aus. Die Klassiker gibt es jedoch immer", Betreiber Armin Schäfer.

Die Betreiber

Armin Schäfer und Bernd Winkler führen gemeinsam das Bardénia seit drei Jahren erfolgreich. Eigentlich kommen sie aus dem Nachtleben und sind in das Gastro-Gewerbe eher zufällig hineingerutscht. Vor der Bardénia gehörte ihnen die beliebte Bar "Guten Abend" in der Kaiser-Joseph Straße. Nicht nur die Räumlichkeiten, sondern auch die Grundidee übernahmen Schäfer und Winkler von dem Vorbesitzer in der Kirchstraße, der bereits drei Jahre lang spanische Tapas und Weine als Schwerpunkt auf der Karte hatte. Und doch gibt es viele Neuerungen, wie beispielsweise die Fischgerichte.
Die Inspirationsquelle

Was ihn inspiriert? Schäfer antwortet:"Viel Reisen und überhaupt nicht darauf achten, was die Freiburger hier machen". Denn Freiburg mag für vieles beliebt und bekannt sein – eine Hochburg für Tapas ist es nicht. Und das haben Winkler und Schäfer von Anfang an verstanden. Deswegen orientieren sie sich nicht an der Freiburger Konkurrenz oder der Meinung der "Bobbele", sondern versuchen mit den spanischen Meistern qualitativ mitzuhalten. Und der Spagat Tradition – Moderne gelingt problemlos.

Die Crowd

Unter der Woche kurz nach dem Öffnen um 18 Uhr ist der Laden bereits brechend voll. Die lange Holztafel, die prominent in der Mitte des geräumigen Gastraums steht, ist voll besetzt. Und auch sonst bleibt kein Platz frei. Viele der Gäste wohnen in der Nachbarschaft. Außer zahlreichen jungen Paaren sind auch viele größere Gruppen älterer Generationen auf ein Gläschen Wein und ein paar Tapas vorbeigekommen. Die Stimmung ist ungezwungen und gesellig. Denn der leckere Wein und die ungewohnte Art des Essens-Teilen locken jeden noch so zugeknöpften Deutschen aus der Reserve. Man könnte sagen: Tapas verbinden.

Die Speisekarte

Die Bardeniá setzt bei den Speisen vor allem auf frische Produkte. Und das schmeckt man. Die Preise sind vollkommen angemessen. Einzelne Tapas-Gerichte fangen bei einem Euro für Aioli an. Frittierte Kartoffelwürfel kosten 3,80 Euro und eine gemischte Käseplatte 9,90 Euro. Egal ob fleischlos, warm, kalt oder mit Fisch. Hier wird jeder fündig. Außer vielleicht die unglückseligen Menschen, die sowohl lactose- als auch glutenintolerant sind.

Adresse und Kontakt

  • Adresse: Kirchstr. 70
  • Telefon: +49 761 88148060


Öffnungszeiten

Täglich ab 18 Uhr geöffnet.

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