Verborgene Theken: La Pepa

Annica Jacobs & Carina Ruggiero

Mit Serranoschinken gefüllte Kroketten, Tintenfischringe, Andalusische Mandeltorte: Seit seinem Start im September hat sich das spanische Restaurant "La Pepa" in der Moltkestraße mit seinem vielfältigen Tapas-Angebot schon eine richtige Fangemeinde aufgebaut. Wann man dort am besten seine Spanisch-Kenntnisse auffrischen kann, verraten Euch Annica und Carina:



Das Interieur

Das La Pepa ist liebevoll spanisch eingerichtet. Unten, im Keller, befindet sich eine Leinwand, auf der Fußballspiele übertragen werden - vorzugsweise, wenn spanische Mannschaften spielen versteht sich! Auffälligste Deko: ein riesiger, echter Serranoschinken! Mit seinen an den Wänden hängenden Blumentöpfen erinnert der Keller ein bisschen an einen typischen, spanischen Hinterhof.

Da das Restaurant recht neu ist (Eröffnung war im September 2014), ist der Kellerbereich noch nicht vollständig ausgebaut. Im Laufe der nächsten Wochen werden diese Arbeiten jedoch abgeschlossen sein.

Die Tapas

Die Speisekarte ist unterteilt in kalte, warme und vegetarische Tapas. Die Auswahl ist nicht zu groß, trotzdem ist für jeden Geschmack etwas dabei. Darunter wechselnde Tagesanbote  – die Recomendamos.

Unsere Wahl fiel auf Kartoffelecken, die hervorragend mit einer pikanten Tomatensoße und Aioli kombiniert wurden. Dann testeten wir mit Serranoschinken und Hühnerfleisch gefüllte Kroketten. Auf diese Tapas waren wir besonders gespannt. Und wir waren begeistert – ein richtiges Geschmackserlebnis! Danach probierten wir frittierte Tintenfischringe, die lecker, aber für unseren Geschmack etwas knuspriger hätten sein dürfen.

Tipp: Wir haben das Tapaslokal an einem Sonntag besucht. Dann gibt es zu jedem Getränk eine Paella gratis - aber nur solange der Vorrat reicht!

Der Nachtisch

Als Dessert bestellten wir uns eine „Tarte de Santiago“ mit einem „Vino de Malaga“, also eine andalusische Mandeltorte mit einem traditionellen Wein. Das Personal empfahl uns, eine Mulde in die Mitte der Torte zu drücken, um dort den Wein hineinzugießen - lecker! Außerdem probierten wir eine „Crema Catalano“, also eine Vanillecreme mit flambierter Zuckerkruste.



Das Personal

Inhaber José Garcia (Foto unten) und sein Team waren sehr herzlich, sie bewirteten uns mit typisch spanischem Temperament. Das La-Pepa-Team setzt sich hauptsächlich aus Andalusiern zusammen. In der Küche arbeiten ausschließlich Spanier, die ihre Leibgerichte aus ihrer Heimat mit nach Freiburg gebracht haben.



Specials

Das "La Pepa" ist auch für diejenigen geeignet, die ihr Spanischkenntnisse auffrischen möchten.  Immer Montags veranstaltet dort eine Gruppe der Uni Freiburg ein Tandem-Treffen, bei dem sich Spanier und Deutsche bei leckeren Tapas oder einem Cerveza austauschen können.

Erstmals am 28. Februar wird bei José der Andalusientag gefeiert. Die Gäste seiner Party können sich unter anderem auf Flamencotänze freuen.

Fazit

Generell besticht das „La Pepa“ nicht zuletzt durch seine zentrale Lage am Rande der Altstadt - es liegt direkt zwischen dem Bahnhof und der neuen Unibibliothek und ist so problemlos zu erreichen.
Besonders aufgefallen ist uns, dass das Publikum bunt gemischt ist. Spanier und Deutsche, Studenten und ältere Gäste sind hier gleichermaßen vertreten.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis passt! Besonders gefallen hat uns, dass man sich nicht für ein Gericht entscheiden musste, sondern viele verschiedene Tapas ausprobieren konnte.

Öffnungszeiten:
Montag bis Samstag 17.00-24.00 Uhr
Sonntag 13.00-24.00Uhr
Küche bis 23.00 Uhr

Adresse:
Moltkestraße 27
79098 Freiburg
Telefon: 0761-28 52 72 90
Web: facebook.com/PepaFreiburg

Fotos: Annica Jacobs und Carina Ruggiero