UWC-Schülerinnen und Schüler führen Theaterstück über Matthew Shepard auf

fudder-Redaktion

Der 21-jährige Matthew Shepard wurde im Oktober 1998 in Laramie, Wyoming brutal ermordet – weil er schwul war. UWC-Schülerinnen und Schüler zeigen am Wochenende "The Laramie Project", ein beeindruckendes Theaterstück über Vorurteile und Hass.

Oktober 1998, Laramie, Wyoming: Inmitten der Prärie wird der 21-jährige Matthew Shepard gefunden, an einem Pfahl festgebunden und grausamst verletzt. 18 Stunden zuvor wurde der Student an der University of Wyoming von zwei jungen Männern aus der Stadt brutal zusammengeschlagen und misshandelt. Er erliegt wenige Tage später seinen Verletzungen. Der Grund für diese brutale Gewalttat? Matthew Shepard war schwul.


Die Tat löste in den USA und weltweit Entsetzen aus und erregte Aufsehen weit über die Grenzen der amerikanischen Kleinstadt im mittleren Westen hinaus. Diskriminierung und Gewalt gegen Homosexuelle erschienen an der Oberfläche des nationalen Diskurses. Gemeinsam mit Mitgliedern des Tectonic Theater Projects reiste Moisés Kaufman nach Laramie und interviewte dort in einem Zeitraum von rund eineinhalb Jahren über 200 Bewohnerinnen und Bewohner, mit dem Ziel, aus den Interviews und Gesprächen ein Theaterstück zu kreieren – "The Laramie Project".

Im Rahmen einer schulischen Projektwoche haben Schülerinnen und Schüler des UWC das Stück in englischer Sprache einstudiert– und übernehmen in der zweistündigen Aufführung in jeweils kurzen Szenen mehrere Dutzend Charaktere.
  • Was: Theater: "The Laramie Projekt"
  • Wann: Samstag, 25. Februar 2017, 19.30 Uhr und Sonntag, 26. Februar 2017, 15.30 Uhr
  • Wo: UWC Robert Bosch College, Kartäuserstraße 119