USC siegt in 206-Punkte-Spiel

Dirk Philippi

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte: Erschöpft, aber glücklich bedankten sich die USC-Spieler nach dem 106:100-Sieg vor einer Stunde gegen KICKZ München beim Publikum. 60 persönliche Fouls auf der Tafel sind die Beweise für harte Arbeit beider Teams, an deren Ende sich die Freiburger im Kampf um Platz acht zurückmelden konnten.



Viel zu spät machte der USC Freiburg gegen stark dezimierte Münchner seinen dritten Heimsieg in Folge klar – zugleich erst der dritte Sieg in zwölf Saisonspielen überhaupt. Allerdings schmolz dadurch der Rückstand auf Platz acht, der für die neue zweite Liga ab Sommer 2007 berechtigt, auf vier Punkte. Ein Aufwärtstrend ist unverkennbar.


Führte man nach zwei Vierteln noch mit scheinbar beruhigenden 13 Punkten, so ging im dritten Durchgang nichts mehr, was vorher so gut geklappt hatte. Mit der Hereinnahme von Gael Benzeval bekam man plötzlich keine Centerblocks mehr aufs Parkett, die zuvor noch zahlreiche Durchbrüche zum Münchner Korb erlaubten. Und auch die Würfe von außen fanden ihr Ziel nicht mehr. Anders die von Münchens Topp-Skorer Virgil Matthews (36 Punkte), der wie sein Partner Justus Hammer aufgrund vieler Ausfälle durchspielen musste. Mit 17:28 verlor das Juric-Team das dritte Viertel und es wurde nochmals spannend.

Angetrieben von Pointguard Tony Ramphort (18 Pkt/2 Dreier), dessen Nachverpflichtung ein wahrer Glücksgriff für die Freiburger ist, und einer besseren Hand vom USC-To-Go-Guy Sean Hampton (28 Pkt) kam der USC allerdings wieder zurück und sicherte sich mit einem engagierten Schlussspurt den letztlich verdienten und umjubelten Sieg.

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