Urabstimmung: Studierende der Uni Freiburg entscheiden sich für 'Das neue Mischmodell'

Marina Korn

Die Studierenden der Uni Freiburg haben sich für eine Satzung entschieden: in der zweiten Runde der Urabstimmung über die Verfasste Studierendenschaft stimmten 66 Prozent für "Das neue Mischmodell - der Kompromiss”. Von den 24.074 Studierenden der Uni Freiburg nahmen 3.150 an der zweiten Abstimmungsrunde teil - das entspricht einer Wahlbeteiligung von 14,4 Prozent.



Eingereicht wurde die Satzung von den beiden Studierenden Lena Herbers (Rechtswissenschaft) und Vincent Heckmann (Instructional Design und Geografie). Die Satzung sieht eine starke Vertretung der einzelnen Fachbereiche vor und löst somit die Fachschaften, die auf Fakultätsebene und u-Fachschaften, die auf Fächerebene organisiert wurden, ab. Nun sollen Vertreter der Fachbereiche den Studierendenrat stellen. Diese Fachbereichsvertreter und weitere Abgeordnete werden bei einer neuen Wahl in ein paar Monaten gewählt werden.


"Damit sind die Grundlagen geschaffen worden, um die Verfasste Studierendenschaft an der Universität Freiburg in Zukunft sicher verankern zu können", kommentiert Rektor Hans-Jochen Schiewer das Ergebnis. "Wir freuen uns auf die gute Zusammenarbeit mit den Vertreterinnen und Vertretern der VS."

Zu den Aufgaben der Verfassten Studierendenschaft VS gehören die Stellungname zu hochschulpolitischen Themen, die Geldeinnahme, das abschließen von Verträgen und das Einstellen des Personals. Damit löst sie die zwei früheren Organisationen ab: den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) und den Unabhängigen Allgemeinen Studierendenausschuss (u-asta). Diese durften sich bisher nur zu musischen, kulturellen und sozialen Themen äußern.



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  [Foto: Bendikt Nabben]