Unser Auftrag: Klauen schneiden

Joel Montagud & Florian Schäffler

Gestern Morgen ging es schon sehr früh los. Wir fuhren nach Wehr, um dort beim Klauen schneiden der Schafe zu helfen. Das zieht sich ganz schön hin, können wir Euch sagen.





Als wir ankamen, waren wir erstaunt, was für ein moderner und großer Hof das doch war. Nach einer kurzen Anweisung begannen wir mit der Arbeit. Alle 76 Schafe wurden in ein großes Gewächshaus getrieben. Dort wurden immer zwei bis vier Schafe mit Futter in einen Gang gelockt und jedes einzeln um 180 Grad gedreht, so dass die Beine nach oben standen. So konnte der dortige Bauer mühelos die Klauen schneiden.


Viele Schafe bekamen aber Angst und traten wild um sich. Ein Schaf erwischte den Bauern mit voller Wucht - an einer Stelle, an der es besonders wehtut, worauf er sich erst einmal setzen musste. Während einer von uns dem Bauern half, jätete der andere in einem anderen Gewächshaus Unkraut. Die 76 Schafe mit jeweils vier Klauen (insgesamt also 304 Klauen) nahmen den ganzen Tag in Anspruch.

Abends fuhren wir mit zehn Hühnern im Gepäck nach Hause, der Schafbauer hatte sie unserem Bauern geschenkt. Auf der Fahrt verwandelte sich das Auto vom Geruch her in einen Hühnerstall. Kurz vor dem Abendessen half Joel dem Bauern, das in den Schlamm geratene Auto mit dem Traktor herauszuziehen.