Uniwahl: Wieder Mehrheit für u-Modell

Christian Deker

Bei der diesjährigen Uniwahl hat sich die Mehrheit der Studierenden, die gewählt haben, wieder für das u-Modell ausgesprochen. Nach dem vorläufigen Endergebnis erhielten die beiden buf-Listen 31,1 und 28,6 Prozent der Stimmen. Zweitstärkste Kraft wurden die Jusos mit 16,9 Prozent. Damit werden drei Sitze im Senat von den buf-Kandidaten und einer von den Jusos besetzt.

 



Der RCDS kam auf 12 Prozent der Stimmen. Die Julis erreichten 7,1, die Linke 4,3 Prozent.

An der Sitzverteilung im Senat hat sich damit nichts im Vergleich zum Vorjahr geändert:


Senat:
  • 3 buf
  • 1 Jusos
AStA:
  • 2 Jusos
  • 5 buf a
  • 5 buf b
  • 2 RCDS
  • 1 Julis
Beim u-asta zeigt man sich zufrieden mit dem Ergebnis: "Die Studierenden haben mit ihrer Abstimmung das fachschaftenbasierte, unabhängige Modell der Studierendenvertretung wieder klar bestätigt. Das ist natürlich eine hervorragende Grundlage für die Arbeit der neuen u-asta-Vorstände", sagt Benjamin Greschbach. "Zusammenfassend sind wir mit der Wahl also äußerst zufrieden - jetzt können wir uns auch wieder voll der inhaltlichen Arbeit widmen. Mit dem wieder aufkommenden Thema Studiengebühren und dem Universitätsjubiläum gibt es dabei auch genug zu tun."

Die größten Verluste mussten die Jusos mit über fünf Prozent hinnehmen. Die Linke, die im letzten Jahr nicht angetreten war, gewann dagegen gut vier Prozent hinzu.



Die Wahlbeteiligung ist von 13,37 Prozent auf 13,85 Prozent kaum merklich gestiegen.

Die erste Grafik gibt die prozentualen Anteile an (weiße Balken stehen für das Wahlergebnis 2006), die zweite Grafik zeigt die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr.

  • Die Ergebnisse im Einzelnen: u-asta
  • Wie funktioniert das u-Modell? u-Modell
Quelle: u-asta

Mehr dazu:

  • Uni-Wahl-Check Teil 3: RCDS
  • Uni-Wahl-Check Teil 6: buf