Uniwahl: buf hat erneut die meisten Stimmen erhalten

Anna-Lena Zehendner

Das inoffizielle Ergebnis der Uni-Wahlen hat ergeben: Neun der insgesamt 15 stimmberechtigten Plätze des AStA gehen an das Bündnis unabhängiger Fachschaften (buf). Das sind genau so viele wie im vergangenen Jahr. Nicht alle Hochschulparteien konnten jedoch ihr Ergebnis vom vergangenen Jahr halten.



Der größte Verlierer der Uni-Wahl ist der Ring Christlich-Demogratischer Studenten (RCDS), der insgesamt 3,6 Prozentpunkte verloren hat. Durch dieses enttäuschende Ergebnis ging dem RCDS auch ein Platz im AStA verloren. Er ist dort jetzt mit nur noch einem Sitz vertreten.


Mit 6,68 Prozent konnte sich die Liberale Hochschulgruppe (LHG) hingegen einen Platz im AStA als stimmberechtigtes Mitglied sichern. Insgesamt ist die Wahlbeteiligung von 16,53 Prozent auf 15,44 Prozent zurückgefallen. „Ich kann nur spekulieren, aber der Wahlrückgang könnte teilweise an den RCDS-Wählern liegen, die dieses Jahr nicht zur Wahl gegangen sind, da sie mit den aufgestellten Kandidaten nicht einverstanden waren“, so Manuel Frick, Vorstandsmitglied des u-asta.

Die beiden Listen der buf haben hingegen 2,8 Prozent hinzugewonnen und sie bewahren sich damit auch ihre drei Sitze im Senat. Einen weiteren Sitz konnte sich die Juso Hochschulgruppe (JUSOS) sichern. Das buf und die Jusos blicken im Senat bereits auf  eine langjährige und auch gute Zusammenarbeit zurück.  Lediglich einen AStA-Sitz musste die Juso Hochschulgruppe bei dieser Wahl einbüßen. buf a und das buf b haben jeweils ihre fünf Plätze im AStA halten können.



„Im Vergleich zum letzten Jahr können wir vom u-asta-Team mit dieser Wahl durchaus zufrieden sein“, sagt Manuel, „Man wünscht sich natürlich immer, dass das buf auch den vierten Senatsplatz bekommt.“ Insgesamt wurden bei dieser Uni-Wahl 11370 gültige Stimmen abgegeben und damit haben 3026 Studenten von 19599 wahlberechtigten Studenten gewählt. Trotz leichtem Rückgang ist der u-asta mit der Wahlbeteiligung in diesem Jahr zufrieden und freut sich darüber, seine Arbeit weiterhin fortsetzen zu können und darüber, dass es weiterhin eine unabhängige Studierendenschaft geben kann.

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