Uni Freiburg: Das Mensa-Essen wird teurer

Konstantin Görlich

Eine Preiserhöhung von 15 Cent müssen die Studierenden zum Sommersemester 2015 hinnehmen. Das Studierendenwerk reagiert damit auf allgemeine Preissteigerungen und will Verluste abmildern. Was die Studierendenvertretung dazu sagt:

Trifft es Wurst, Milchreis, Käsespätzle oder etwa den Gauchospieß? Klar ist bis jetzt nur: Die Mensa wird teurer. Das bestätigte auf Nachfrage das Studierendenwerk. Der Beschluß sei in nicht-öffentlicher Sitzung gefallen. Frühestens zum Sommersemester 2015 soll der Aufschlag in Kraft treten. Weiter will sich das Studierendenwerk jetzt aber noch nicht äußern. Die letzte Preiserhöhung fand 2007 statt.


In der Sitzung des Studierendenrates (StuRa), der im Verwaltungsrat des Studierendenwerks vertreten ist, war am 9.12.2014 von 5 Millionen Euro Verlust die Rede, die das Studierendenwerk mit seinen Mensen mache - auch nach der Preiserhöhung. Grund seien unter anderem die Sanierung der Mensa in Furtwangen und die "Noch-Nicht-Inbetriebnahme" des neuen UB-Cafés. Zur Frage der Ausgestaltung der Preiserhöhung, also welche Essensangebote konkret teurer werden, heißt es im Protokoll nur:

Es wird aus dem Plenum gefragt, ob eine Preissteigerung bei Fleischgerichten anstatt bei vegetarischen/veganen Gerichten angesprochen wurde. Das ist der Fall, aber der Vorschlag ist auf wenig Sympathie gestoßen.

Aljoscha Hartmann vom Vorstand der Studierendenvertretung an der Uni Freiburg führt die Preiserhöhung unter anderem auf gestiegene Lohnkosten zurück - und zeigt Verständnis: "Wir wollen ja auch nicht, dass die Leute in der Mensa unterbezahlt sind." Von geplanten Protestaktionen sei der Studierendenvertretung noch nichts bekannt.

Mehr dazu:

[Foto: Martin Jost]