Entscheidung

Uni Freiburg behält ihre beiden Exzellenzcluster

Wulf Rüskamp

Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg hat sich in der zweiten Runde der Exzellenzstrategie erfolgreich behauptet: Ihre beiden Forschungscluster haben sich durchgesetzt.

Die beiden beantragten Forschungscluster, das eine in der Biologie, das andere in den Materialwissenschaften angesiedelt, haben sich in der international besetzen Jury durchgesetzt – neben 53 anderen aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Entscheidung wurde am Nachmittag in Bonn am Sitz der Deutschen Forschungsgemeinschaft bekanntgegeben.




Das bedeutet nicht nur rund sieben bis acht Millionen Euro zusätzlich für die Forschung in den nächsten sieben Jahren. Die beiden Forschungscluster – ursprünglich hatte die Universität fünf Vorschläge eingereicht – sind auch die Eintrittskarte für die letzte Runde der Exzellenzstrategie, über die am 19. Juli nächstens Jahres entscheiden wird. Darin geht es um Konzepte für eine Exzellenzuniversität, für die Bund und Länder jährlich rund 50 Millionen Euro zusätzlich bereit stellen wollen.

Der Wettbewerb geht weiter

Allerdings sind insgesamt noch 17 Universitäten und zwei Hochschulverbünde (Berlin und München) bei diesem Wettbewerb im Rennen, darunter allein sechs aus Baden-Württemberg. Es werden aber nur elf Universitäten aus dem ganzen Bundesgebiet zum Zuge kommen. Dennoch war am Nachmittag die Begeisterung in Freiburg groß: Dies sei ein "starker Schub für die Spitzenforschung" an der Universität, teilte das Rektorat mit.

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