Uni-Doktorand: Todesursache auch nach Obduktion unklar

Frank Zimmermann

Der Tod eines 27 Jahre alten Doktoranden der Physikalischen Chemie am Dienstag in einem Labor der Universität bleibt auch nach der Obduktion rätselhaft: Das Institut für Rechtsmedizin konnte – was ganz selten vorkommt – keine Todesursache feststellen.

"Das ist äußerst selten", bestätigte Oberstaatsanwalt Wolfgang Maier auf Nachfrage der BZ. Da keine Todesursache feststeht, bleibt auch völlig unklar, ob Suizid oder Fremdverschulden in Betracht gezogen werden muss, Hinweise dafür gebe es bislang aber keine.


Solange dies aber nicht ausgeschlossen werden kann, ermittelt die Kriminalpolizei im Umfeld des Toten. An einer Krankheit soll der 27-Jährige jedenfalls auch nicht gelitten haben. In den nächsten Tagen sollen weitere toxikologischen Untersuchungen Aufschluss über die Todesursache geben.

Mehr dazu: