Und es hat Zoom gemacht...(5): Christina und Ino

Romina Becker

Die schönsten Geschichten erzählt das Leben. Und die Liebe. In unserer Serie "Und es hat Zoom gemacht..." erzählen Paare, wie sie zueinander gefunden haben. Heute: Christina (20) und Ino (24), seit dreieinhalb Jahren ein Paar.



Christina Münzer stammt aus Nimburg, Ino Grünberg ist in Sexau aufgewachsen. Er studiert Englisch und Deutsch auf Grundschullehramt an der PH, sie studiert Archäologie. Gemeinsam wohnen sie in Freiburg.


Wie habt ihr euch kennengelernt?

Christina: Bei der Geburtstagsfeier eines Freundes, der damals in meine beste Freundin verliebt war. Ich kannte Ino nur vom Sehen. Die Einzigen, die sich an diesem Abend verliebten, waren wir.

War es Liebe auf den ersten Blick?

Christina: Ja.
Ino: Auf jeden Fall.

Welches Erlebnis hat eure Liebe geprägt?

Christina: Gleich das erste Wochenende. Wir haben uns jeden Tag gesehen und hingen ständig aneinander. Seit dem ersten Kuss waren wir unzertrennlich.
Ino: Das stimmt.

Euer schönster gemeinsamer Moment in der vergangenen Woche?

Ino: Als wir am Mittwoch im Thermalbad waren. Einfach zusammen kuscheln und entspannen, das tat gut.



Was schätzt ihr an eurem Partner besonders?

Ino: Dass sie so intelligent ist. Ich kann mich mit ihr über alles und jeden unterhalten, auf eine total ungezwungene Art. Außerdem können wir über alles lachen und auch mal einen ganzen Tag lang gar nichts tun. Sie ist meine Wikingerfrau (lacht), denn sie mag den Winter genauso sehr wie ich. Das ist selten bei Frauen. Und sie ist wunderschön.
Christina: Ich wein' gleich (lacht). Also an Ino mag ich, dass er so unglaublich knuffig ist. Und dass er kochen kann, das kann ich nämlich nicht. Wir mögen die gleichen Bücher und Filme. In politischen Diskussionen haben wir so gut wie immer dieselbe Meinung. Außerdem hat er eine Engelsgeduld mit mir und ist wahninnig zärtlich. Nicht zu vergessen: sein gefährliches Aussehen. Das ist nicht nur praktisch, sondern auch total heiß.



Welche Macken toleriert ihr gern?

Christina: Seinen Symmetrie-Tick. Zum Beispiel müssen seine Socken immer gleich hoch gezogen sein. Oder, dass er morgens um 8 Uhr E-Gitarre spielt, zwar ohne Verstärker, aber er denkt, ich würde es nicht hören. Seine nervigen Phasen. Mit seinen Haaren ist er recht eitel, aber das bin ich auch in diesem Punkt.
Ino: Eigentlich hat sie nicht so viele Macken. Außer, dass sie ihre Klamotten und jegliche anderen Sachen immer da liegen lässt, wo sie sie auszieht oder fallenlässt. Meist fällt ihr erst kurz vor knapp ein, dass sie ja noch duschen oder wenigstens die Haare waschen muss. Dann kommen wir zu spät.

Wo seht ihr euch in fünf Jahren?

Christina: Beim Studieren.
Ino: Ich hoffe, dass ich vor einer Schulklasse stehen werde und endlich meinen Beruf ausübe.
Christina: Es wäre schön, wenn wir uns eine größere Wohnung leisten könnten und einen Hund und eine Katze hätten.



Euer Liebesrezept?

Christina: Ganz viel miteinander reden.
Ino: Ungezwungen.
Christina: Man muss einfach wissen, was der andere möchte, mag oder braucht.
Ino: Das läuft bei uns ja eh intuitiv.

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