Unbekannte überrumpeln und beklauen zwei junge Männer in der Innenstadt

fudder-Redaktion

Schon wieder sind zwei junge Männer im Nachtleben nach Ansprechen beziehungsweise "Antanzen" beklaut worden. Ein 25-Jähriger wurde in einer Kneipe in der Niemensstraße beklaut, ein 21-Jähriger in der Sedanstraße überfallen.

Ein 25 Jahre alter Gast einer Kneipe in der Niemenstraße hielt sich in der Nacht von Freitag auf Samstag kurz nach halb eins vor der Kneipe auf und wurde durch mehrere junge Männer in französischer Sprache angesprochen.

Einer der etwa 18 Jahre alten Männer hakte sich auf der linken Körperseite bei ihm ein und entwendete aus der linken vorderen Hosentasche sein Handy. Der Täter und seine Begleiter gingen dann in Richtung Rempartstraße weg; als die Polizei nach der Alarmierung nach den ihnen fahndete, waren sie nicht mehr aufzufinden.

Ähnlich erging es einem 21 Jahre alten Mann, der sich gegen 2 Uhr in der Sedanstraße aufhielt. Er wurde von sechs bis sieben Personen umringt, die ihn teilweise antanzten und in ein Gespräch verwickelten.

In dieser Situation wurde dem 21-Jährigen dessen Geldbeutel, Schlüssel und Handy entwendet. Die unbekannten Täter flüchteten in Richtung Wilhelmstraße. Der Geschädigte konnte in der Wilhelmstraße drei Männer der Personengruppe stellen und forderte die Herausgabe seiner Gegenstände. Daraufhin wurden ihm sein Handy und sein Geldbeutel, allerdings ohne Inhalt, zurückgegeben. Außerdem schlugen die Täter ihm ins  Gesicht. Die Personen sollen zwischen 18 und 22 Jahre alt gewesen sein und gebrochen Deutsch gesprochen haben. Der Haupttäter soll eine dicke schwarze Daunenjacke getragen haben.

Aufgrund der ähnlichen Täterbeschreibung schließt die Polizei einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten nicht aus. Zeugen können sich rund um die Uhr unter der Telefonnummer 0761/882-4221 zu melden.

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei dringend vor der oben geschilderten Vorgehensweise: Dem Ablenken eines geeigneten Opfers durch ein oder mehrere Täter, die in geschickter Weise ihre späteren Opfer antanzen, sich einhaken oder in ein Gespräch verwickeln und in einem unbeobachteten Moment Wertgegenstände wie Geldbeutel und Mobiltelefone entwenden.
Dabei würden nicht nur Frauen Opfer solcher Taten, sondern immer wieder seien auch offensichtlich angetrunkene Männer in den Augen der Täter geeignete Opfer.