Umfrage: Was würdest Du für Deine große Liebe tun?

SvenW

In der vergangenen Woche ist "Same Same But Different" in den Kinos gestartet. Der Film erzählt die wahre Geschichte von Benjamin, der sich während eines Urlaubs in Kambodscha auf den ersten Blick in die Prostituierte Sreykeo verliebt - Eine Liebe, an der sich nichts ändert, als herauskommt, dass Sreykeo HIV-Positiv ist. Wir haben Kinobesucher gefragt, wie weit sie für die große Liebe gehen würden. Und welche Dinge sie in einer Beziehung nicht mitmachen.



Kathi, 20, im Freiwilligen Sozialen Jahr



"Ich finde die Frage sehr schwierig, weil das eine Grenzerfahrung ist, die ich mir nicht richtig vorstellen kann. Ich weiß nicht, ob ich es so wie Benjamin machen würde oder könnte, da er Sreykeo ja kaum kennt. Ich glaube an die Liebe auf den ersten Blick, doch würde ich sehr vorsichtig sein und mich nicht Hals über Kopf in was hineinstürzen. Vor allem auch wegen der rosaroten Brille." Marion, 19, Schülerin



"Ich sehe das recht ähnlich wie Kathi. Gefährlich ist auf jeden Fall die rosarote Brille, die einen blind vor Liebe macht und nicht klar denken lässt. Mit einem Umzug in ein fremdes Land hätte ich keine Probleme, das fände ich sogar recht spannend – neue Kultur, neue Menschen, neue Sprache und so weiter. In einer Beziehung selbst ist mir vor allem die Persönlichkeit am wichtigsten. Was gar nicht geht sind Egoschweine."

Lisa, 19, Freiwilliges Soziales Jahr:



"Die Frage ist schwer zu beantworten, da ich noch keine extremen Entscheidungen treffen musste, wie Benjamin.

Wäre ich in einer Situation wie die beiden Hauptdarsteller, dann würde ich es mir auf jeden Fall genau überlegen, ob ich eine Beziehung eingehen will. Wenn ich den Partner kennen lernen würde und er mir von Anfang an gesteht, HIV–Positiv zu sein, wäre das sehr abschreckend, aber eine Beziehung wäre nicht unmöglich.

Ich glaube, dass es die Liebe auf den ersten Blick gibt. Ein guter Beweis dafür ist ja auch der Film."

Jutta, 21, Studierende



"Wenn ich meine große Liebe wirklich gefunden habe und der Partner unheilbar krank wird, wäre es für mich keine Frage, dass ich bei meinem Freund bleibe. Ich finde, es gibt nichts schöneres, als mit dem Partner das Leben zu teilen, auch in schweren Zeiten.

Persönlich wäre es für mich eine riesige Last, meine Beziehung zu beenden und wegzugehen, 'nur' weil er krank ist. Steht die Krankheit schon beim Kennenlernen fest, fände ich es aber auch schwierig eine Beziehung aufzubauen.

Was gar nicht geht ist, wenn der Freund den Satz sagt: 'Entweder Ich oder deine Freunde'. Da würde ich ihn ganz schnell abschießen."

Simone, 34, Pädagogin

„Wenn mein Partner an AIDS erkranken würde, würde ich eine Beziehung trotzdem durchziehen. Auch würde ich für die große Liebe in ein anderes Land ziehen, so wie es auch Benjamin gemacht hat.

Für mich wäre eine Beziehung ohne Zukunft, wenn der Partner häufig fremdgeht oder er gewalttätig wird und mich unterdrücken will. Egal ob körperlich oder seelisch. Zum Glück musste ich solche Erfahrung noch nicht machen."

Trailer: Same Same but different

Quelle: YouTube

[youtube WLvvDJrP8Tk nolink]

Mehr dazu: