Umfrage: Was hältst Du vom Alkoholverbot?

Carolin Buchheim

Wie sagen junge Freiburgerinnen und Freiburger zum kommenden Wochenend-Alkoholverbot im Bermudadreieck? fudder hat sich heute nachmittag umgehört.



Katrin, 19

"Mich stört das Alkoholverbot ehrlich gesagt nicht. Es geht dem Gemeinderat meiner Meinung nach darum, dass man nicht draußen vorglüht, aber vorglühen tut man eh zu Hause. Ich glaube, das wird nicht großartig etwas an der Situation in der Innenstadt verändern."


Daniel, 18

"Ich denke, das wird nichts ändern. Wenn das trinken draußen verboten ist, dann gehen die Jugendlichen eben in der Disco saufen. Die Schlägereien sind ja sowieso erst nachts um zwei, da trinkt keiner mehr draußen."

Alexandra, 17

"Wenn das Alkohol trinken in der Innenstadt verboten ist, wird sich das Problem nur verschieben, an andere Plätze. Das gibt nur noch mehr Stress. Es wird sich nicht viel ändern. Das Problem sind Läden wie die Nachtschicht, da sollte es etwas stilvolleres geben, dann wäre auch weniger Stress."

Leon, 17

"Ich finde das eigentlich ganz cool. Ich glaube, dass es dadurch weniger Gewalt und Kriminalität geben wird. Es ist ja ganz normal, dass man, wenn man Alkohol trinkt, aggressiver wird, und vielleicht auch eher zuhaut. Ich glaub allerdings, dass das auf Dauer nicht durchzusetzen ist, außer wenn es Geldstrafen gibt. Ich finde sowieso, dass es Alkohol und Kippen erst ab 21 geben sollte, wie in den USA."

Nico, 25

"Ich finde das Verbot schlecht, denn ich finde, dass im Moment viel zu viel verboten wird. Irgendwann ist alles verboten. Ich finde Verbote sind ein Signal in die falsche Richtung. Das hört sich abgedroschen an, aber Prävention finde ich immer noch besser als Verbote."

Morten, 23

"Ich glaube, Schlägereien lassen sich nicht einfach dadurch verhindern, dass man ein Alkoholverbot einführt. Die Ursachen liegen woanders und sind tiefer begründet. Man müsste wohl eher was an der Jugenderziehung ändern, und nicht gleich ein generelles Alkoholverbot in der Innenstadt einführen. Ich laufe gerne mal mit einem Bier durch die Innenstadt und fühle mich bevormundet, wenn ich das jetzt nicht mehr darf."

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