Umbau des Dreisamecks: Was passiert mit dem Eiscafé Castaldi?

Konstantin Görlich

Das Zurich-Gebäude an der Kaiserbrücke, früher als Dreisameck bekannt und besetzt, hat den Besitzer gewechselt. Einige Geschäfte sind schon ausgezogen, aber manche halten noch einsam die Stellung, darunter auch das Eiscafé von Nicola Castaldi. Müssen wir uns demnächst woanders unser Eis auf dem Weg zur Dreisam besorgen?



Einige Geschäfte sind schon ausgezogen, aber manche halten noch einsam die Stellung, darunter auch das Eiscafé von Nicola Castaldi, der mit seinen Früchteeissorten regelmäßig die vorderen Plätze bei Eisdielentests belegt. Müssen wir uns demnächst woanders unser Eis auf dem Weg zur Dreisam besorgen?




„Im Moment kann ich noch gar nicht planen“, sagt der gebürtige Neapolitaner, während zwei Kugeln Papst- und Pflaumeneis über den Ladentisch gehen. „Im Prinzip kann es jederzeit heißen, dass hier in drei Monaten Schluß ist. Aber ich hoffe, noch bis August oder September bleiben zu können.“



Eine weniger abgelegene, neue Eisdiele am etablierten Standort wäre am besten, das bestätigen auch viele Stammgäste, die ihm den Rücken stärken. „Ich würde gerne mitgestalten, aber ohne Planungssicherheit kann ich nicht mal in eine bessere Ausstattung für den Stand in der Mensa investieren.“ Dieser wurde bei den fast sommerlichen Frühlingstemperaturen im März bereits sehnlichst herbeigewünscht.

Und jetzt? Heißt es abwarten. Und Eis essen.