Ultimate Frisbee Hochschulmeisterschaften: Freiburg wird Vizemeister

Hannah Allgaier

Am Wochenende fanden die deutschen Hochschulmeisterschaften im Ultimate Frisbee erstmals in Freiburg statt. Die Jungs und Mädels des heimischen Teams kämpften sich auf den zweiten Platz und mussten sich im Finale nur den Studierenden aus Würzburg geschlagen geben.

Mit hochroten Köpfen kommen Heiko und Sebastian vom Spielfeld des PTSV-Jahn Freiburgs. „Bei der Geschwindigkeit müssen wir echt noch einen Zahn zulegen, sonst haben wir hier gar keine Chancen mehr,“ sagt Heiko. Er gehört dem Team aus Stuttgart an. Zu elft haben sie den Weg aus dem Schwabenländle ins schöne Badnerland angetreten.


„Leider sind wir vorhin im Viertelfinale rausgefolgen. Und dann auch noch gegen die Freiburger. Die waren lauf- und wurfstark. Da hatten wir keine Chancen. Jetzt spielen wir nur noch um die mittleren Platzierungen mit.“ Durch eine klasse Turnierleistung kämpften sich die Freiburger bis ins Finale, dort mussten sie sich leider den Würzburger Studenten geschlagen geben.

Ultimate Frisbee
ist einfach zu erklären, aber schwierig zu spielen: Zwei Mannschaften mit je sieben Spielern passen sich die Scheibe hin und her. Hat man die Scheibe, muss man stehen bleiben und darf nur noch im Sternschritt agieren. Ziel ist es, die Scheibe über die Endzone der Gegner zu befördern. Ultimate Frisbee ist ein extrem fairer Sport: es gibt keinen Schiedsrichter. Ist eine Situation unklar, findet eine Unterbrechung statt und es wird diskutiert. Finden die Teams keine gemeinschaftliche Lösung, wird der Spielzug wiederholt.

Am Ende der Meisterschaft konnten die Veranstalter eine positive Bilanz ziehen. 31 Mannschaften, aus ganz Deutschland, waren angereist. Mit dabei waren unter anderem Teams aus Bochum, München, Aachen und Konstanz.

Mehr dazu: