Wölfe Freiburg

Topscorer Nikolas Linsenmaier verlängert seinen Vertrag beim EHC Freiburg

Benjamin Resetz

Auf diese Nachricht haben viele Fans des Eishockey-Zweitligisten EHC Freiburg gehofft und gewartet: Topscorer Nikolas Linsenmaier bleibt ein Wolf.

Der 25-jährige gebürtige Freiburger spielte schon im Nachwuchs für die Breisgauer und ist seit Jahren einer der besten deutschen Stürmer in der DEL 2. Bis auf einige Förderlizenz-Einsätze für den ehemaligen Kooperationspartner, den DEL-Klub Schwenninger Wild Wings, hielt der Goldhelmträger bislang seinem Heimatverein die Treue. Ein Engagement bei den Krefeld Pinguinen in der DEL vor zwei Jahren scheiterte - nach zwei Verletzungen in der Saisonvorbereitung - in letzter Minute am Medizincheck.


Daniel Heinrizi, der Sportliche Leiter der Wölfe, bestätigt indes, dass Linsenmaier auch andere Angebote aus der DEL 2 erhalten, sich aber bewusst für seinen Heimatverein entschieden habe. "Er wollte schon in Freiburg bleiben, wollte aber natürlich wissen, wohin der Weg geht", so Heinrizi. Das angedachte neue sportliche Konzept des EHC (talentierte junge Spieler und erfahrene Importspieler zu einer hungrigen Truppe vereinen) habe ihn schließlich überzeugt und man sei sich schnell einig gewesen.

Das Gerücht, die Kassel Huskies hätten intensiv um Linsenmaier geworben, etwas dran sei, wollte Heinrizi nicht bestätigen. Wohl aber, "dass die Vertragsverlängerung für uns als Heimatverein ein enormer Gewinn ist. Niko trägt Freiburg im Herzen und wird auch in der kommenden Saison eine tragende Säule im Spiel der Wölfe sein." Heinrizi hofft darüber hinaus, dass Linsenmaier im Sommer noch einige Prozent drauflegen und kommende Saison noch besser sein könne.

Linsenmaier selbst betont immer wieder, welchen Stellenwert der Spaß am Eishockey für ihn habe, sodass ein Wechsel innerhalb der DEL 2 für ihn nur bedingt zur Debatte stand. "Hier in Freiburg sind außerdem meine Familie und meine Freunde. Was gibt es also besseres, als hier zu spielen?", so der Leistungsträger.

In Freiburg nimmt der Angreifer darüber hinaus eine zentrale Rolle im Sturm ein, während er sich diesen Status bei einem Konkurrenten, der das Offensivspiel womöglich um seine Importspieler herum aufbaut, nicht unbedingt hätte.

Für die kommende Saison haben beim EHC Freiburg bereits unterschrieben: Marc Wittfoth, Philip Rießle und Jozef Balej.