Tödlicher Unfall auf der A5 bei Hartheim

Markus Hofmann

Bei einem schweren Unfall auf der A5 wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein 19-jähriges Mädchen tödlich verletzt. Die Autobahn war kurzzeitig komplett gesperrt.

Nach Darstellun der Polizei ereignete sich der Unfall gegen 2.05 Uhr in Fahrtrichtung Süden etwa 300 Meter vor der Autobahnausfahrt Hartheim.


Der 20-jährige Sohn einer vierköpfigen italienischen Familie aus dem Raum Heidelberg saß am Steuer des Autos und fuhr - so die Polizei - aus bislang unbekannter Ursache auf ein vorausfahrendens Fahrzeug aus Frankreich auf. Der Pkw aus Frankreich wurde von einem 50-jährigen Mann gesteuert und war mit vier Personen besetzt. Beide Autos kamen nach dem Zusammenprall nach rechts von der Fahrbahn ab.

Hierbei wurde bei dem vorausfahrenden Auto zudem ein Mini-Motorrad abgerissen und auf die Fahrbahn geschleudert. Zwei weitere Fahrzeuge kollidierten daraufhin mit dem auf der Fahrbahn liegenden Mini-Motorrad.

Eine Beifahrerin im unfallverursachenden Fahrzeug, die 19 Jahre alte Tochter der Familie, musste mit dem Hubschrauber in eine Freiburger Klinik gebracht werden - wo sie in der Nacht verstarb. Bei dem Unfall wurden acht weitere Personen zum Teil erheblich verletzt.

Der Schaden liegt laut Polizei bei ca. 50.000 Euro. An drei der Fahrzeuge entstand Totalschaden. Sämtlich Fahrzeug mussten abgeschleppt werden.

Die Autobahn war für kurze Zeit voll gesperrt und später bis zur vollständigen Bergung aller Fahrzeuge etwa drei Stunden nur einspurig befahrbar.

Das Autobahnpolizeirevier in Umkirch, Tel.: 0761/882-1310, führt die Ermittlungen und hat zur Klärung des genauen Geschehens einen Sachverständigen hinzugezogen.