The Someday Sessions mit Lola funkt im Räng Teng Teng

Bernhard Amelung

Lola funkt ist die Freiburger Antwort auf den avantgardistischen Rhythm and Blues aus UK. Noch in diesem Frühjahr wird das Quartett seine Debüt-EP veröffentlichen. An diesem Montag spielt es auf der Someday Session im Great Räng Teng Teng.



"Lola funkt feinen Neosoul & derben Pop mit elektronischem Klimbim per Überschall an Eure müden Ohren!" So beschreibt sich das Freiburger Quartett Lola funkt auf seiner Facebookseite. Seit 2014 treten Caroline Fuchs (Gesang), Thomas Born (Gitarre) Max Büttner (Schlagzeug) und Bastian Hirth (Bass) unter diesem Namen auf. Kennen gelernt haben Fuchs, Born und Büttner über ihr Studium an der Jazz & Rockschule in Freiburg. Bassist Hirth kam über ein Musikercasting dazu. Noch in diesem Frühjahr soll ihre erste EP erscheinen.


Musikalisch bereitet das Quartett Rhythm and Blues und Soul mit elektronischen Elementen auf. Ein tiefer Bass, den man auch auf einer TripHop-Platte Mitte der Neunzigerjahre finden könnte, trifft auf Vocals, die verrauscht, warm, soulig klingen. Künstler und Künstlerinnen aus dem GoodYears-/Fade To Mind-Umfeld, zum Beispiel Kelela oder Banks, könnte man als Referenzpunkte nennen. Aber auch Bands und Musiker wie Glass Animals, Wildcat Wildcat oder Fink, was die sphärisch getragenen Parts und verfrickelten Elemente betrifft.

Diesen Sound haben Fuchs, Born, Büttner und Hirth im Sommer 2015 bereits auf mehreren Open Air-Bühnen vor Publikum gespielt, so auf dem Garnix Open Air in München, auf dem Deichbrand-Festival in Cuxhaven und beim ZMF in Freiburg. An diesem Montag treten sie im Great Räng Teng Teng in Freiburg auf. Im Anschluss an das Konzert steigt wie gewohnt die Jamsession, bei der jeder Sänger und Musiker mitmischen kann.

Lola funkt - No Good

Quelle: YouTube


Mehr dazu:


Was:
The Someday Sessions w/ Lola funkt
Wann: Montag, 7. März 2016, 21 Uhr
Wo: The Great Räng Teng Teng [Foto: Lola funkt/Fabian Linder & Dugly Habits]