Kurzfilm der Woche

"The Language of Equality" zeigt, wie wichtig der Zugang zu Bildung ist

Emma Tries

Die indische Dichterin Aranya Johar ruft in "The Language of Equality" dazu auf, einen freien Zugang zu Bildung um Chancengleichheit zu schaffen. Das Video wurde dieses Jahr im Rahmen des Internationalen Frauentags veröffentlicht.

"When you teach women, you free a nation"- – ist der wohl eindrucksvollste Satz aus Aranya Johars Gedicht. Die 20-jährige Inderin beschäftigt sich in ihren Texten vor allem mit den Themen Sexismus und Rassismus. Dabei spricht sie insbesondere auch Probleme in ihrem konservativen Heimatland an, in dem Millionen von Mädchen immer noch der Schulbesuch verwehrt wird.



Doch der Film "The Language of Equality" (Deutsch: Die Sprache der Gleichberechtigung) ist für jeden lohnenswert, da es uns vor Augen führt, wie wichtig es ist, dass man unterdrückten Gruppen nicht den Zugang zu Bildung verwehrt. Mithilfe von Büchern der Möglichkeit zu Lernen reflektieren wir Gedachtes und werden vernünftiger. Damit sich dies verbreiten kann, muss Bildung für jeden zugänglich sein.

Aranya spricht von Geschichten derer, die nicht lernen durften und bezieht sich dabei indirekt auch auf Malala Yousafzai. Dieser wurde 2012 in Pakistan auf dem Weg nach Hause nach der Schule von Taliban in den Kopf geschossen. Seitdem setzt sie sich für Frauenrechte auf aller Welt ein, insbesondere für das Recht auf Bildung.