Lesung

Takis Würger liest im Literaturhaus aus dem umstrittenen Roman Stella

David Baldysiak

"Stella" von Takis Würger hat eine heftige Debatte im deutschen Feuilleton angestoßen. Am 14. März liest der Autor im Freiburger Literaturhaus aus seinem neuen Roman vor.

Nachdem Takis Würger mit seinem Debütroman "Der Club" ein beachtlicher Erfolg gelang, waren die Erwartungen an "Stella" hoch. Würger arbeitet als Redakteur beim Spiegel, hat die Henri-Nannen-Schule und die Universität Cambridge besucht und gilt als großes journalistisches Talent. In "Stella" erzählt er aus der Sicht des unbedarften Schweizers Friedrich von einer Jüdin, die 1942 in Berlin mit den Nationalsozialisten kollaboriert. Inspiriert wurde Würger dabei von der Lebensgeschichte der historischen Person Stella Goldschlag, die 1994 in Freiburg verstorben ist.


Der Roman wurde nach seiner Veröffentlichung im Januar zum Gegenstand einer heftigen Debatte in den deutschen Medien. Unter anderem wurden Würger erzählerische Klischees und die Verhöhnung eines NS-Opfers vorgeworfen. Andere Stimmen lobten den Roman als "glaubwürdig und schonungslos".

Wer sich selbst ein Bild machen will, kann das am 14. März machen, wenn der Autor seinen Roman im Literaturhaus Freiburg vorstellt.
Was: Lesung mit Takis Würger
Wann: Donnerstag, 14. März 2019, 19:30 Uhr
Wo: Literaturhaus, Freiburg
Eintritt: 9 Euro/ 6 Euro ermäßigt

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