Kurzfilm zum Wochenende

Süchtig nach Dopamin: Was Instagram mit unserer Psyche macht

Anna Castro Kösel

Stöbern, sich informieren, liken, den Schwarm stalken, ein perfektes Bild von sich designen: Instagram nimmt uns jedes Mal, wenn wir es benutzen, in Beschlag. Was macht die App mit uns? Eine Arte-Kurzdoku klärt auf.

Schon wieder eine halbe Stunde vorbei und noch immer scrollt man durch seinen Feed, Accounts und wieder andere Accounts. Eigentlich sollte man doch jetzt wieder etwas Sinnvolles tun, aber irgendetwas hält uns ab. Ständig checken wir Instagram. Das Herz schlägt schneller bei einem Like oder Kommentar. Die schlechte Laune stellt sich wiederum ein, wenn das Insta-Model nur Salat isst und man selber sich gerade einen fettigen Donut reingezogen hat.


Egal, welches Gefühlskarussel wir durch Instagram durchmachen - die App lässt uns einfach nicht los. Doch warum ist das so? Die Arte-Kurzdokureihe "Süchtig nach Dopamin" gräbt zahlreiche psychologische Fakten über die App aus, die einen über seine Instagramnutzung nachdenklich werden lässt. Dass es auf Instagram vor allem um Selbstinszenierung geht, ist nichts Neues. Doch hat man wirklich immer im Hinterkopf, welches Geschäftsmodell hinter Instagram steckt und wie das eigene Verhalten durch die App gesteuert wird?

So positiv Instagram auch sein mag, um sich auszutauschen, sein Leben und seine Erlebnisse festzuhalten und mit anderen zu teilen, so geschickt sind auch die Tricks der Macher. Da schadet es nicht, sich auch einmal die Unternehmerbrille aufzuziehen, um die Tricks zu durchschauen.