StudiVZ will Staatsanwälten Kiffer-Daten geben

Carolin Buchheim

Willkommen im ach so kuscheligen Web 2.0: In einem Interview mit Spiegel Online erklärt StudiVZ-Geschäftsführer Markus Riecke nicht nur von neuen Portal-Plänen für Nicht-mehr-Studenten, sondern auch die konkreten Auswirkungen der neuen AGB.



Im Interview mit Konrad Lischka und Christian Stöcker bemüht sich Riecke nicht, seine Freude darüber zu verbergen, dass er User-Daten nun endlich bei Anfragen an Ermittlungsbehörden weitergeben darf.


Spiegel Online: Konkret: Zu Ihnen kommt ein Staatsanwalt mit 30 Fotos aus StudiVZ-Profilen, die Leute anscheinend beim Kiffen zeigen. Er verlangt Klarnamen zu den Profilen und allen Kommentaren. Was machen Sie?

Riecke: Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen solche Daten nun herausgeben. Nutzungsdaten speichern wir bei allen Nutzern, die uns das erlaubt haben durch ihre Einwilligung.


Spiegel Online: StudiVZ-Boss Riecke: "Gott sei Dank dürfen wir bei Ermittlungsersuchen Daten jetzt herausgeben"

UPDATE 20:05 Uhr:
StudiVZ kritisiert erbost, dass Riecke von Spiegel Online falsch zitiert worden sei.


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