StudiVZ soll gebührenfrei bleiben

Markus Hofmann

Rund 85 Millionen Euro nimmt der Holtzbrinck Konzern in die Hand, um das mit angeblich mehr als zwei Millionen Mitgliedern größte deutsche Studentennetzwerk StudiVZ zu übernehmen. Da stellt sich die Frage: Wie will Holtzbrinck diese Investition refinanzieren?

In einem Interview des Manager Magazins hat Konstantin Urban, Chef von Holtzbrinck Networks, gestern erstmals Stellung bezogen: "Sicher ist, dass es keine Abogebühren geben wird - die Webseite wird für die Nutzer kostenfrei bleiben." Das Geschäftsmodell des sozialen Netzwerks soll laut Urban vornehmlich auf Werbeerlösen (Banner) und Sponsoring basieren. Den Verkauf von Nutzerdaten schloss der Holtzbrinck-Chef aus. Schenkt man den Aussagen Urbans Glauben, dann hat StudiVZ auch seine Lektion in Sachen Datensicherheit gelernt: Hacker des berühmten Chaos Computer Clubs hätten in diesen Tagen vergeblich versucht, in das System des StudiVZ einzudringen.