Studierendenwerk wirbt für seine Dienste mit einem interaktiven Video-Spiel

Marius Buhl

Lernen oder Feiern? Mensa oder selbst kochen? Mama anrufen und um Geld anbetteln oder BaFöG? Studieren ist nicht immer leicht, ständig müssen wichtige Entscheidungen gefällt werden. Welche Entscheidung welche Konsequenzen hat, zeigt ein interaktives Video-Spiel des Studierendenwerks, das Studierende entwickelt haben:



Die namenslose weibliche Hauptfigur des Videospiels - nennen wir sie Julia - steht also vor dieser wichtigen Entscheidung. Wie isst sie zu Mittag? Da wären drei Möglichkeiten: Mensa, selbst kochen, oder Restaurant? Ich darf nun für Julia entscheiden - und wähle das Restaurant. Doch das war schlecht - Julia verliert eine Menge Geld und satt wird sie zudem auch nicht.


Cut.

Julia steht im Hofcafé der Förster, sie hat ein Problem. Durch das teure Mittagessen hat sie kein Geld mehr auf der Mensakarte: Was tun? Geld leihen, Mama anrufen, zur BaFöG-Beratung zum Studierendenwerk oder gar arbeiten? Ich pumpe mir das Geld - das wars dann aber. Nun muss Julia arbeiten.

So geht das weiter: Ich begleite Julia durch ihr Studentenleben, stehe vor Herausforderungen wie Party oder Lernen, muss umziehen, bin verzweifelt, gehe tanzen, kann nicht kochen.

Ziel des Spiels ist es, Awards zu sammeln und die Studentin dauerhaft glücklich zu machen. Wer das nicht schafft, fliegt aus dem Spiel. Nebenbei lernt der Spielende, wo, wie und wann das Studentenwerk hilft.

Entwickelt wurde das Spiel von zwei Studentinnen der Universität Freiburg, Charlotta Stawinoga und Katharina Engel. Der Film ist der Sieger eines Kurzfilmwettbewerbs des Studentenwerks. Dabei wurden Studierende gebeten, Konzepte für einen oder mehrere Imagefilme für das Studentenwerk zu entwickeln. Eine Jury wählte zwei Konzepte aus - das Videospiel Click Your Life ist nun bereits der zweite Gewinner. Der erste Gewinner-Film, ein Animationsfilm mit Legetechnik auf einem Collegeblock, kam bereits im vergangenen Oktober heraus.  
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