Studierende der hKDM zeigen ihre Abschlussarbeiten

Enya Steinbrecher

Heute Abend besteht die Möglichkeit, die diesjährigen Bachelor- und Semesterarbeiten der Studierenden der hKDM in der Hochschule für Kunst, Design und populäre Musik zu begutachten.

Acht Absolventen hat der Bachelorstudiengang Design der Hochschule für Kunst, Design und populäre Musik dieses Semester. In den anderen Studiengängen gibt es dieses Jahr keine Absolventen, doch in den unteren Semestern sind die Schwerpunkte wieder unterschiedlicher.


Ab 19 Uhr können Interessierte am heutigen Freitag, den 2. Februar, in einem Rundgang die Semester- und Bachelorarbeiten der Studierenden betrachten. Das Plakat stellt eine Zusammenfassung all jener Arbeiten dar und wurde von den Studentinnen selbst erstellt. "Zerschneidet man es, könne man daraus ein kleine Buch falten",sagt Karin Jobst, Professorin für Fotographie und Bewegtbild und Dekan der hKDM.

Pinke Linien, die auf den Boden geklebt sind, führen den Besucher durch die unterschiedlichen Räume.

Rika Schneider überlegte sich, wie Menschen mit Psychosen die Welt sehen

Rika Schneider hat den Schwerpunkt Fotographie gewählt. "Ich habe mir überlegt, wie Menschen mit Psychosen die Welt um sich herum sehen", sagt die Studentin. Verarbeitet hat sie diese Überlegungen in verschiedenen Fotos.

Ihre Kommilitonin Tatjana Spiller hat für die Abschlussarbeit mit dem Schwerpunkt Kommunikationsdesign ein Buch gestaltet, welches sich mit dem Phänomen des Déjà-Vu auseinandersetzt. Den Fokus legte sie dabei auf die Gestaltung des Buches.

Leslie Lampe ist seit fünfzehn Jahren Pfadfinderin und hat im Sommer zwei Monate auf verschiedenen Pfandfindercamps gefilmt. Aus diesem Material stellte sie einen Imagefilm über die bündnische Jugendbewegung zusammen. In ihrer theoretischen Bachelorarbeit befasste sie sich ebenfalls mit diesem Thema und diskutierte es auch ethisch.

"Mein Buch soll Mitgefühl und Empathie wecken."Sarah Bethke
Sarah Bethke möchte mit ihrem Buch "Ich bin Luca" helfen, Typ-1-Diabethiker besser zu verstehen. Die Studentin hat selbst Diabetes. "Mein Buch soll emotional anragen und Empathie und Mitgefühl wecken", so Sarah. Dies soll das selbstgestaltete Buch erreichen, indem es die Sichtweise des Hauptcharakter – des kleinen Fuchses Luca – darstellt. Luca hat in ihrem Buch ebenfalls Diabetes. "Ich habe in einigen Diabethiker-Gruppen Erfahrungen gesammelt", erklärte sie. Daher, und aus ihrer eigenen Erkrankung, nahm sie die Motivation für ihre Bachelor-Arbeit.

Jessica Werner wählte für ihren Kurzfilm das Thema Surrealismus. In ihrem dreiminütigen Film verarbeitet sie neben dem Surrealismus – welchen sie darstellt, indem sie beispielsweise das Gesicht der Protagonistin auf einen anderen Körper projiziert – auch die Themen Selbstfindung, Liebe und Zeit. Für die Zeit wählte sie einen sich fortlaufend verändernden Sternenhimmel.

Neben den Bachelorarbeiten gibt es auch die Semesterarbeiten der unteren Semester zu sehen. Zwölf Studenten haben an einem Wettbewerb teilgenommen, um für den aka-Filmclub Plakate zu gestalten. Die Entscheidung fällt am 5.Februar. Ebenfalls nahmen die Studierenden der unteren Semester an einem Wettbewerb für die Gestaltung eines CD-Covers teil – die Band Low Planet war hierfür auf die hKDM zugekommen.

Was: Rundgang durch die Bachelor und Semesterarbeiten der hKDM

Wann: 2. Februar, 19 Uhr

Wo: hKDM, Haslacherstr. 15

Eintritt: Frei