Streit in der Straßenbahn

Markus Hofmann

Nach einem Streit in einer Straßenbahn in Haslach wollte die Polizei einen stark alkoholisierten Jugendlichen (18), der schon mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, zu seiner Mutter nach Hause bringen. Doch die lehnte es ab, den Jungen bei sich aufzunehmen...

Am Samstagabend waren fünf junge Männer im Alter zwischen 17 und 24 Jahren kurz vor Mitternacht wegen einer Nichtigkeit in Streit geraten. Die Polizei musste einschreiten, um den Streit zu schlichten. Ein 18-jähriger Heranwachsender, der der Polizei seit längerem bekannt ist, hatte sich bei der Auseinandersetzung besonders hervorgetan. Er war mit deutlich mehr als zwei Promille stark betrunken.


Da er in jüngster Vergangenheit immer wieder aufgefallen war, war er mit einem richterlichen Ausgangsverbot für die Zeit zwischen 22 Uhr und 5 Uhr belegt worden. Dieses Verbot hatte er am Samstag missachtet. Die eingesetzten Beamten beleidigte er auf das Übelste. Er widersetzte sich den Anordnungen und musste mit körperlicher Gewalt auf das Polizeirevier Süd gebracht werden. Dort wurde eine Blutprobe entnommen.

Seine Mutter, die von den Ermittlern verständigt worden war, lehnte es ab, ihren stark betrunkenen Sohn bei sich zu Hause aufzunehmen. Aus diesem Grund musste der junge Mann die Nacht im Notarrest des Polizeireviers Freiburg-Süd verbringen.