Stadtwette: Jugendliche engagieren sich für Äthiopien

Jan Wittenbrink

Wenn jeder dritte Einwohner einer Stadt einen Euro für den Bau von Schulen in Äthopien spendet, kommt ganz schön was zusammen. So lautet die Rechnung der Stiftung "Menschen für Menschen", die in 24 Städten Spendenwetten ins Leben gerufen hat. So auch in Freiburg, wo jetzt Jugendliche um die letzten Euro kämpfen.



Offenburg hat's bereits geschafft und liegt auf Platz Eins. Für Berlin dagegen sieht's schlecht aus: Hier fehlen noch 63 Prozent. Freiburg braucht noch etwa 7000 Euro, um die Städtewette der Stiftung "Menschen für Menschen" des Schauspielers Karlheinz Böhm zu gewinnen. In 24 Städten wetten jeweils die Oberbürgermeister gegen den Schauspieler, dass der Spendenbetrag für Äthiopien mindestens so hoch ausfällt wie ein Drittel der Einwohnerzahl. Jetzt engagieren sich Freiburgs Jugendliche, um die noch fehlenden Spenden aufzutreiben. Sie sammeln in den Schulen und werben auf facebook für die Aktion: "Wer hilft noch mit und macht die Aktion an Schulen, in Gruppen und in Vereinen weiter bekannt?" "Menschen für Menschen hat sich auf der Facebook-Seite auch schon zu Wort gemeldet: "Liebe Freiburger, wir finden Euer Engagement großartig!"


Wenn Karlheinz Böhm verliert, veranstaltet er übrigens ein äthiopisches Kulturevent in den Städten, die ihn besiegt haben.

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