Sprühkondome

David Weigend

Ein Singener Kondomshopbetreiber hat sich was Heiteres einfallen lassen. Sein neuer Laden(ver)hüter kommt aus der Sprühdose und passt sich angeblich jedem Glied an.



Kappe ab und Kondom über den Penis sprühen, so einfach und so grotesk soll's gehen. Die Latexhaut sei innert weniger Sekunden verkehrsbereit, so der Anbieter Vinico in seinem Internetauftritt.


Und hier der Kniff des Spraypräsers: "Ähnlich wie beim Deodorant wird mit Aerosol flüssiges Latex auf den Penis gesprüht. Latex, so nennt man die Emulsion aus Kautschuk und Wasser, hat die Eigenschaft, bei Zimmertemperatur zu vulkanisieren. Der Kautschuk wechselt also vom plastischen in den elastischen Zustand und wird in wenigen Sekunden zu Gummi."

Muss man dann sein Leben lang mit der Latexwurst rumlaufen?

Der Hersteller beruhigt: "Das Naturkautschukprodukt zersetzt sich und wird zu Humus." Geile Sache. Und schade, dass es die Dinger noch nicht im Laden gibt. Sie werden noch getestet.

"Gerade für Analverkehr braucht man ein Kondom, das etwas fester ist. Durch verschiedene Sprühaufsätze ist das Spraykondom in der Stärke dosierbar."

Wir haben verstanden und verweisen darauf, dass Kondomier Krause immer noch Testpersonen für die Sprayhütli sucht. Danke an Thorsten Leucht für den steifen link. Und bitte, liebe Kassierer oder auch Tocotronic: Schreibt einen Song mit dem Titel: "Mein Glied wird Teil eines Vulkanisierungsprozesses".