Springer Akademie vergibt JEP-Award an fudder

Markus Hofmann

Die Schüler der Berliner Axel Springer Akademie (Selbstbeschreibung: "Deutschlands modernste Journalistenschule") vergeben jeden Freitag in ihrem Akademie-Blog den JEP-Award. Mit diesem Preis sollen besonders gelungene journalistische Projekte ausgezeichnet werden. Diese Woche ging die Auszeichnung an fudder. Herzlichen Dank nach Berlin :-)

Springer-Schülerin Margita Feldrapp begründet die Wahl im JEP-Blog wie folgt:


Die “Neuigkeiten aus Freiburg” zeigen, wie Onlinejournalismus mit Lokalkolorit spannend für junge Leute wird. “fudder.de” bietet Podcasts, Fotostrecken, Videos, Blogs. Zum Beispiel wenn’s um Graffiti geht: erst Info-Text, dann Bilder-Galerie, Audio-Umfrage und schließlich die Chance, zu kommentieren. Das Motto der Redaktion: “Keine Monologe, sondern Kommunikation.”


Randnotiz: Der JEP-Award wird zuweilen auch als Negativ-Auszeichnung verliehen - vor zwei Wochen zum Beispiel an das Portal Bild.T-Online, das nach Ansicht der Akademieschüler "die Grenzen des guten Geschmacks" überschritten hatte. Dies ist deshalb nicht ohne Brisanz, weil Bild.T-Online  - genau wie die Journalistenschüler der Akademie  - aus dem Hause Springer stammt. In Peter Turis Medienblog war daraufhin zu lesen: "Springer Akademie schießt gegen Bild.T-Online."  Diesen journalistische Mut, auch journalistische Leistungen aus dem eigenen Haus kritisch und offen zu hinterfragen, hätte auf jeden Fall den (noch ins Leben zu rufenden) fudder-Award verdient gehabt ;-)

Mehr dazu: