Spielwaren Hinsche am Rathausplatz schließt

Sabrina Schweizer

Der Spielwarenhandel Hinsche am Rathausplatz verkündet den Räumungsverkauf. Bis zum 29. Dezember 2012 kann man dort noch Spielzeug kaufen - mit 30 Prozent Preisnachlass.



Der 1893 von Paul Hinsche gegründete Spielwarenladen ist ein Traditionsunternehmen in der Freiburger Innenstadt. Nachdem es sich schon vor 20 Jahren einmal aufgelöst hatte, kam es 2008 zurück und zog in die Räumlichkeiten am Rathausplatz. Am 29. Dezember wird der Spielwarenhandel vorraussichtlich endgültig geschlossen.


"Eine letzte Hoffnung besteht, dass der Laden die endgültige Auflösung doch noch umgehen könnte", sagt Filialleiterin Hübenthal. "Es gibt einen Interessenten, der den Spielwarenhandel eventuell fortführt, mitsamt der Mitarbeiter."

Das Unternehmen, das sich zur Spielwarenkette Kurtz in Stuttgart zählt, nennt mehrere Gründe für die bevorstehende Schließung: Es sei nicht nur ein finanzieller Aspekt auf Grund der hohen Mietkosten und dem hohen Großhandelspreis der Ware, sondern auch ein gesellschaftliches Problem.

Da die meisten Kaufhäuser auch Spielwarenabteilungen enthalten, werden diese bevorzugt. Auch das Internetangebot mit seinen lukrativen Preisen mache dem Laden zu schaffen. Zu viele Hürden hätte der Einzelhandel zu überwinden, um Stand halten zu können.

Bis zum 29. Dezember gibt es noch die Möglichkeit, den Restbestand aufzukaufen - mit 30 Prozent Preisnachlass. Alles muss raus - sogar die Regale.

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