Spielt Mirko Sacher auch in den Play-Offs für den EHC? 5 Fragen

Daniel Laufer

Vor vier Jahren verließ Verteidiger Mirko Sacher den EHC Freiburg - er ging nach Schwenningen und sammelte Erst- und Zweitliga-Erfahrung. Beim 9:0-Sieg gegen die Erding Gladiators am Sonntag war er nun wieder da. Wie es dazu kam:



Du hast Freiburg nach der Wölfe-Insolvenz 2011 verlassen und bist nach Schwenningen gegangen, wo du mittlerweile in der DEL spielst. Wie kam es, dass du nun wieder für den EHC aufs Eis darfst?

Mirko Sacher: Ich bin 23 und darf deshalb mit einer Förderlizenz auch für Freiburg spielen. Wenn das klappt und in Schwenningen gerade spielfrei ist, ist das perfekt. Am Samstag habe ich zum ersten Mal mittrainiert. Da hat Leos [Sulak] mir schon gezeigt, wie Über- und Unterzahl und so weiter ablaufen. Das hat jetzt ja ganz gut geklappt.

Noch zehn Spiele bestreitet der EHC in der Hauptrunde, gegen Erding kamst du nun zum ersten Mal zum Einsatz – dir fehlen aber noch neun, um auch in den Play-Offs spielberechtigt zu sein. Wie stehen die Chancen, dass das klappen wird?

Ich würde die Spiele gerne machen, aber es ist leider nicht meine Entscheidung. Ich habe viel mit Leos geredet und er will mich auf jeden Fall haben, aber ich weiß nicht, wie es in Schwenningen aussieht. Da wird es vermutlich schwierig mit so wenigen Leuten. Wir müssen jetzt mal schauen, was passiert.

Ihr habt Erding mit 9:0 abserviert. Welche Eindrücke nimmst du vom Spiel mit?

Es war auf jeden Fall schön. Die Fans sind super und die Truppe auch – man hat Spaß mit allen. Obwohl ich erst seit Samstag hier bin, hatte ich schon zu allen Kontakt. Wir haben super Gespräche geführt.

Inwiefern hast du während deiner Zeit in Schwenningen den Kontakt zu deinen alten Teamkollegen gehalten?

Wir haben immer mal geredet. Ich habe mit Schwenningen ja auch zwei Mal während der Saisonvorbereitung in Freiburg gespielt. Dann spricht man auch miteinander. Jetzt vor und während der Saison natürlich auch wieder.

Bei den Wölfen warst du damals einer der jungen, unerfahreneren Spieler – wenn du nun für den EHC auf dem Eis stehst, trägst du viel mehr Verantwortung. Was hat sich während deiner Zeit in Schwenningen verändert?

Man wird einfach erfahrener. Gerade in der DEL kann man sich von anderen Spielern viel abschauen – da sind auch viele aus der NHL dabei.

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[Foto: Miroslav Dakov]