Spezialisten entschärfen Fliegerbombe

Markus Hofmann

Exakt um 9.58 Uhr haben drei Experten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes am heutigen Sonntag die Fliegerbombe entschärft, die am Freitagnachmittag bei Erdarbeiten in der Karlsstraße beim ehemaligen Blindenheim von einem Baggerfahrer gefunden worden war.

Bei der Bombe handelte es sich um eine britsche Mehrzwecksprengbombe mit großer Sprengkraft. Ein bei der Polizeidirektion Freiburg eingerichteter Einsatzstab, dem die Stadt Freiburg, sämtliche Rettungsdienste, Feuerwehr, die VAG, die Badenova und das Tiefbauamt beteiligt waren, hatte den Bereich rund um den Fundort der Bombe weiträumig geräumt.


Betroffen waren rund 600 Einwohner. Von diesen waren 250 erreicht und aufgefordert worden, ihre Wohnungen zu verlassen. 35 Einwohner waren auf die Hilfe der Rettungsdienste angewiesen und wurden evakuiert. Nach der Entschärfung der Bombe konnten die betroffenen Personen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren bzw. zurückgebracht werden.

Die Einsatzleitung bedankt sich in einer Pressemitteilung bei der Bevölkerung für die Kooperation. Die Zusammenarbeit zwischen allen beteiligten Institutionen verlief reibungslos.

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