Spectrum feat. Sonic Boom in der Basler Kaserne

Lena Maldacker

Die britische Psychedelic-Combo Spectrum feat. Sonic Boom hat gestern Abend die Basler Kaserne beschallt. Echo, Feedback, minimalistische Musik. Ein Klang-Trance, der unsere Autorin so vereinnahmt hat, das sie sich an nicht viel erinnern konnte.



In der kleinen Bar der Kaserne tummeln sich die Besucher: Am Eingang stehen eine bequeme Couch und Sessel, am anderen Ende der Lounge befindet sich eine kleine DJ Bühne. Links eine große, schwarze Türe.


Um kurz vor 22 Uhr geht sie auf und wenig später betritt ein schlaksiger, mit funkelnden Ketten behängter und in Röhrenjeans gekleideter Gitarrist die Bühne, gefolgt von einem barfüßigen Bassisten, einem Sänger in Lederjacke und dem Drummer.

Inzwischen sind so gut wie alle Besucher im kleinen Konzertraum angekommen und verteilen sich, das Bier fest umklammert. Bereits nach dem dritten Song träumen und schwelgen einige Zuhörer in ihrer eigenen Welt, mit geschlossenen Augen und wippenden Köpfen zu einem langen Gitarrensolo.



Mit Songs wie „Dreamtime“ und „Amen“ machen Spectrum feat. Sonic Boom klar, dass man sich in einem waschechten Psychedelic-Konzert befindet. Besonders der Gitarrist versteht es, durch diverse Effektpedale gruselige Geräusche zu erzeugen.

Das größtenteils ältere Publikum genießt die eigenartige Atmosphäre, verfolgt den Wechsel von ruhigen und schnellen Stücken. Mysteriöser Abend, schwer in Worte zu fassen.

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