Spaziergänger findet menschliches Skelett im Mooswald

Oliver Huber & Carolin Buchheim

Im Mooswald hat ein Spaziergänger eine gruselige Entdeckung gemacht. Der 42 Jahre alte Mann fand ein menschliches Skelett. Die Polizei untersucht jetzt die Todesursache und versucht, die Identität der Leiche zu ermitteln.

Der Mann meldete seinen Fund gegen 13 Uhr der Polizei. Er war zuvor mit seinem Hund im Mooswald im Bereich Kreuzlehau zwischen dem Gewerbegebiet Hochdorf und Landwasser spazieren. Der Hund schnupperte und stöberte unweit eines Trampelpfads  intensiv im Unterholz, worauf der Mann aufmerksam wurde. Der Mann meldete seinen Fund gegen 13 Uhr der Polizei. Er war zuvor mit seinem Hund im Mooswald im Bereich Kreuzlehau zwischen dem Gewerbegebiet Hochdorf und Landwasser spazieren. Der Hund schnupperte und stöberte unweit eines Trampelpfads  intensiv im Unterholz, worauf der Mann aufmerksam wurde.


Bei der Überprüfung musste er feststellen, dass dort ein menschliches Skelett lag. Bei den menschlichen Überresten befanden sich außerdem ein Schuh, ein Gürtel und ein Schirm. „Die Gegenstände sind allerdings so sehr verrottet, dass man nicht mehr kann, ob sie einem Mann oder einer Frau gehört haben“, sagt Polizeipressesprecherin Laura Riske gegenüber der Badischen Zeitung.

Aufgrund der vollständigen Skelettierung gehen die Ermittler von einer langen Liegezeit des Körpers aus. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und ist gegenwärtig mit der Identifizierung der menschlichen Überreste beschäftigt. Zunächst wollen die Ermittler jetzt  nach Übereinstimmungen mit Vermisstenfällen suchen.

Offensichtliche Hinweise auf eine Gewalttat zeigt das Skelett nicht. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ist für die kommenden Tage anberaumt. „Nach solchen langen Liegezeiten können nur Rechtsmediziner einschätzen, wie lange ein Körper gelegen hat und welche Rückschlüsse sich auf Identität und Todesursache bieten“, so Riske.

Erinnerungen an den Knochenfund am Schlossberg

Der Fall im Mooswald erinnert an einen Knochenfund im Jahr 2009. Damals wurden Anfang September etliche menschliche Knochen auf dem Schlossberg gefunden. Die Polizei musste ein steiles Waldstück absuchen, um alle Teile zu sichern. Zunächst gab es auch hier keine Hinweise auf die Identität des Toten.

Erst rund einen Monat später konnten die Knochen einem vermissten 68 Jahre alten Pensionär zugeordnet werden. Damals stand ein 35-jähriger Mann unter Verdacht, für seinen Tod verantwortlich zu sein.  Der obdachlose Täter wurde verurteilt und in die Psychiatrie eingewiesen

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