So war die Vollversammlung an der Uni

Konstantin Görlich

Die große Revulotion blieb aus: Die mit Spannung erwartete Vollversammlung der Studierenden war beschlussfähig. Mehrere Stellungnahmen wurden vorbereitet und angenommen. Störungen gab es kaum.



Am Mittwochabend fand ab 18 Uhr die Vollversammlung der Studierenden im Audimax statt. Mit 488 Studierenden war sie deutlich beschlussfähig, die Grenze lag bei 244. Zu den teils befürchteten Störungen durch Verbindungsstudierende kam es nicht. Ein Geschäftsordnungsantrag, das Thema "Falsch Verbunden" auf die Tagesordnung zu setzen, lehnte die Versammlung zu Beginn knapp ab. Daraufhin verließen etwa 20 Studenten den Saal. Die Studierendenschaft hatte sich bereits am 1. Dezember von dem umstrittenen Blogpost distanziert.


In seinem kurzen Grußwort rief AStA-Vorstand Viktor Chwolka erneut zum Dialog auf und merkte launig an, für die Vorbereitung geheimer Geheimpläne leider keine Zeit gehabt zu haben. Im weiteren Verlauf wurde die Tagesordnung beinahe routiniert abgearbeitet. Das Außenreferat informierte über den Stand der Verhandlungen für ein landesweites Semesterticket, anschließend wurden Kritikpunkte für die neue UB gesammelt.

Ferner wurden mehrere Stellungnahmen beinahe einstimmig beschlossen: Die Studierenden drängen unter anderem auf eine schnellere Lösung der Probleme mit der Uni-Verwaltungssoftware "HISinOne", fordern, die Situation von Studierenden mit Kind zu verbessern, und wenden sich gegen die Auswirkungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes. Gegen 20:45 Uhr endete die Vollversammlung.

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[Foto: Konstantin Görlich]