So soll der Skate-Park im Dietenbachpark aussehen

Simone Höhl

Endlich werden die Pläne für einen Skate-Park konkret: Nach jahrelangem Hin und Her liegt ein erster Entwurf vor. Die Anlage im Dietenbachpark in Weingarten soll fast 3000 Quadratmeter groß werden.



Der Entwurf sieht eine Anlage mit allen Schikanen vor: Rampen, Podeste, Treppen und eine gewellte und geschlängelte Bahn – ein Snakerun. Der Kölner Skatepark-Spezialist Ralf Maier hat seinen Plan im Haus der Jugend vorgestellt und mit Skatern diskutiert. "Im Großen und Ganzen fanden wir’s schon gut", sagte am Freitag Matthias Kappler (29). Die Anlage ist groß. Nicht zu groß, hoffen die Nutzer: Sie soll ja umgesetzt werden. Das würde um die 660.000 Euro kosten.


"Jetzt sind wir wirklich auf der Zielgeraden"

"Das wird nur in mehreren Bauabschnitten zu realisieren sein", sagte Martin Leser vom Garten- und Tiefbauamt. Im ersten Schritt soll ein Ersatz für die Anlage entstehen, die am Karlsplatz geplant war. Diese scheiterte an Lärm und Einsprüchen von Nachbarn – wie zuvor etliche Vorstöße an Standort und Geld. "Jetzt sind wir wirklich auf der Zielgeraden", sagte Leser: Anhörungen laufen, der Bürgerverein ist im Boot.

Im Dietenbachpark gibt es eine Sportachse, neben dem BMX-Park steht bereits Freiburgs erste Halfpipe und ein Rollschuhgelände. "Das passt", meinte Leser. Die Skater wollten am Freitagabend Vorschläge für Landschaftsarchitekt Maier zu Papier bringen, was im ersten Abschnitt verwirklicht werden soll. "Wenn man nur einzelne Elemente nimmt, fährt man ins Leere", erklärte Kappler.

Im Herbst könnte der Bau starten

Konsens sei, dass er den Parcours enthält, der sich mit Treppen und Schrägen quer durch zieht.

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Für den ersten Teil stehen durch die Eugen-Martin-Stiftung und ein Erbe 120.000 Euro zur Verfügung. Klappt alles, könnte der Bau im Herbst beginnen und im Frühjahr 2015 fertig sein. Das Geld für weitere Bauabschnitte müsste dann der Gemeinderat freigeben. Den wählen im Mai erstmals auch 16-Jährige, merkte Jürgen Messer vom Jugendbüro an.

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[Bild 1: Michael Bamberger; Bild 2: Badische Zeitung]