So huldigt die "Süddeutsche Zeitung" Freiburg, dem "badischen Miami"

Marius Buhl

Sonne, Jogi Löw und Käsekuchen - die SZ huldigt Freiburg heute gleich doppelt: Mit einem Text auf SZ Online, der das Studentenleben in Freiburg vorstellt (und eigentlich eine Hymne ist) und einem 24-Stunden-Freiburg-Selbstversuch in der gedruckten Augabe. Dessen Überschrift: "Das badische Miami"



Sätze, mit denen SZ Online Freiburg huldigt:

 
  • "Badisch klingt irgendwie doch süß."
  • "Gutes Essen, freundliche Mentalität."
  • "An der Dreisam sitzen und Bier aus Sixpacks trinken: Damit kann man mühelos ein ganzes Sommersemester rumkriegen."
  • "Spätestens nach zwei Semestern machen Freiburger Studenten ihre Freunde außerhalb mit ihrer knackigen Bräune eifersüchtig."
  • Der Stühlinger versprühe "einen Hauch urbanen Charme".
  • "Der Freiburger reagiert betont cool, wenn der Bundestrainer in der Innenstadt spazieren geht."
Was uns besonders freut: Auch fudder wird erwähnt.

Im Online-Stadtmagazin Fudder.de findet man die Konzerte fürs nächste Wochenende, Party-Berichte, Infos zu allen brauchbaren Restaurants, Interviews mit interessanten Freiburgern und irgendwie alles, was Stadtgespräch ist und wird.
 
 

Für die Montagsausgabe der Süddeutschen Zeitung hat Autor Jan Stremmel zusätzlich 24 Stunden in Freiburg verbracht. Eine Zusammenfassung:

6 Uhr abends, SZ-Autor Jan Stremmel kommt in Freiburg an - und sieht Palmen.

"Freiburg ist eine der wärmsten Städte Deutschlands, das hatte ich schon gelesen. Die Wahrheit ist: Es ist ein badisches Miami."

Er beginnt seinen Aufenthalt mit einem Radler auf der blauen Brücke.

Ringsum sitzen Leute darauf wie biertrinkende Amseln, unter unseren baumelnden Beinen fährt hin und wieder ein Zug durch, vor uns knallt die Abendsonne ins Elsass. 24 Stunden in Freiburg könnten besser kaum starten.

Danach huldigt auch Stremmel Freiburg. Er lobt die Passage, in der man DJs hören könne, die sonst nur in Manchester oder Berlin spielten, er empfindet das Jos Fritz als "sympathisch, alternativ" eingerichteten Laden - und findet Gefallen am lockeren Leben am Dreisamufer:

"Mittendurch gluckert ein Fluss, die Dreisam, am Ufer liegen Studenten mit hochgekrempelten Jeans im Löwenzahn und lesen. „Fahr unbedingt mit dem Rad aus der Stadt raus", hatte Francesco geraten. „Egal in welche Richtung - es wird traumhaft!" Ich radle in Richtung Osten und kann sagen: Stimmt. Die Freiburger sind eben nicht nur enthusiastische Radfahrer, weil es umweltfreundlich ist. Sondern weil es blanker Irrsinn wäre, in dieser Landschaft und bei diesem Klima nicht die meiste Zeit an der frischen Luft zu verbringen."

Wir finden: Stimmt so!
 

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