So feiert man in Freiburg - laut Spiegel Online

Manuel Lorenz

Wie geht Feiern in Freiburg? Im Uni-Spiegel beziehungsweise auf Spiegel Online versucht ein Autor diese Frage zu beantworten, indem er mit einer Lehrerclique Wein trinkt, Tocotronic zitiert und in der Sonderbar Cola trinkt. Eine Zusammenfassung seiner "Party"-Nacht:



13 Uhr, der Autor beginnt seinen Freiburgaufenthalt mit der Besichtigung des Münsters. Um 19 Uhr trifft er sich mit Freunden seines Freiburger Freundes, die allesamt Lehrer mit Kindern sind - vielleicht nicht der beste Auftakt für eine Freiburger Partynacht, wie folgender Abschnitt nahelegt:


Ich bestelle einen Wein, einen Spätburgunder, der Name klingt gut. Tobi übt Kritik: "Hast du den mit Absicht bestellt? Weißt du, wie der schmeckt?" Tobi nimmt lieber einen Grauburgunder, Rudi lässt seinen Chardonnay zurückgehen, weil er Kork hat. Das mit dem Wein ist eine ernste Sache in Freiburg.

Immerhin bekommt er mit, dass Freiburg mit seinem Nachtleben ringt. Deswegen geht's um 21:45 Uhr an einen der vermeintlichen Schauplätze dieses Ringens - den Augustinerplatz. Der Autor wundert sich über die Säule der Toleranz und kommt zum Fazit: "Das Ding sorgt für alles Mögliche, aber nicht für Ruhe."

Um 23 Uhr geht's in den Schlappen, dann wird - klar - Tocotronic zitiert, um 1:30 Uhr geht's ins Elpi: "Es riecht und klingt und schaut aus, als käme gleich Kurt Cobain um die Ecke." Um 3 Uhr bestellt der Autor Cola bei Jochen in der Sonderbar, um 5 Uhr wundert er sich im Crash, wo's - so der Autor - so aussieht  "wie die Kulisse von 'Alien', nur schlechter".

Das Fazit seiner Freiburger "Party"-Nacht: "Ich finde Freiburg ein bisschen unheimlich."

Unser Fazit nach der Lektüre des Texts: Wir finden das Partyverständnis des Autors ein bisschen unheimlich ...

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[Bild: fudder-Archiv]