So entsetzt reagiert ein Amerikaner auf Freiburgs Straßen

Felix Klingel

In dieser Stadt kann man sich nicht verlieben : Das sagt zumindest ein Amerikaner über Freiburg. Schuld daran sei das Straßensystem – das Autos völlig diskriminiere. Wie soll man da zu einem Date kommen? fudders Internet-Fund des Tages.

Deutschland ist Autoland. Heißt es zumindest immer. Ein Blick in die USA zeigt allerdings: Dort wird die Autofahrerei so richtig auf die Spitze getrieben. Je größer und dicker die Karre, desto besser – auch wenn man höchstens 120 km/h fahren darf.


Irgendwie ist es aber auch verständlich – schließlich gibt es teilweise keine Gehwege in den USA. Busse und Bahnen? Kaum zu gebrauchen. Und wer zu Fuß unterwegs ist, den hält die Polizei auch mal als Landstreicher an – der läuft ja, da kann doch etwas nicht stimmen!

Mit dieser amerikanischen Perspektive hat der Twitter-User Mike Eliason entsetzte Tweets über die Stadt Freiburg verfasst. Alles dreht sich darum, wie man denn eine Stadt bauen könnte, in der Fußgänger und Fahrräder Vorrang vor Autos haben. Die Tweets werden immer absurder – man kann also davon ausgehen, dass Herr Eliason sie nicht ganz Ernst meint ;)

"Wie jetzt, sie haben Autos von der Wiwilibrücke verbannt? Wie kann eine Stadt Autos nicht bevorzugen?"



"Was zur Hölle ist das? Warum bekommen Autos nicht den Vorrang, den sie verdienen?"



"Warte mal, jetzt klauen sie sogar Straßen von Autos für Fahrräder?"



"In so einer Stadt kannst du dich definitiv nicht verlieben. Wie willst du auf ein Date gehen ohne Auto?



"Man könnte so viele Autos auf dieser Straße parken, warum sollte man sie an Cafés, Fahrradplätze und Fußgänger verschwenden?"


Das Tweet-Feuerwerk geht noch weiter, hier geht’s zum kompletten Thread auf Mike Eliasons Twitter-Profil.