So bekommst du den Weihnachtsjob!

Franziska Kiedaisch

Momentan werden für das anstehende Weihnachtsgeschäft zusätzliche Arbeitskräfte gesucht: Weihnachtsmänner, Engelchen und Verpackungshilfen sind dabei die gängigsten Jobangebote in der Weihnachtszeit. Welche Jobs noch zu vergeben sind, welche Qualifikationen man erfüllen muss und wo man sich bewerben kann, das erfahrt ihr hier.



Der Klassiker: Weihnachtsmann oder Engelchen

Weihnachtsmanndarsteller ist ein äußerst beliebter Job, denn er ist wirklich abwechslungsreich. Weihnachtsmänner werden bei Betriebsfeiern, bei Bescherungen in Privathaushalten oder bei Auftritten in öffentlichen Einrichtungen, in Altenheimen, Kindergärten und Schulen, eingesetzt.Besondere Vorkenntnisse sind bei diesem Job zwar nicht erforderlich. Wer aber einen stabilen Körperbau, eine tiefe Stimme und vor allem Erfahrung im Umgang mit Kindern mitbringt, der hat dementsprechend die beste Aussicht auf einen Job als Weihnachtsmann.

Die Studijob-Börse des Studentenwerks bietet verschiedene Weihnachtsmannjobs in der Region an. Dazu muss man sich beim Studentenwerk registrieren lassen. Anschließend können die Kontaktdaten der betreffenden Arbeitgeber eingesehen, und Bewerbungen abgeschickt werden. Wer Interesse an einem Job als Weihnachtsmann-Darsteller hat, sollte sich schnell registrieren, denn das Angebot ist begrenzt.

In der Studijob-Börse werden natürlich auch andere Vorweihnachtsjobs und reguläre Nebenjobs angeboten. Nicht-Studenten können sich an allgemeine Vermittlungsseiten wie Ansusoder Spezialdienste wie das Weihnachtsmannbürowenden.



Für weiblichen Jobsucher gibt es das Pendant Engel-Darstellerin: Vor allem bei Promotionseinsätzen in Kaufhäusern und auf Weihnachtsmärkten werden Engelchen zur Verkaufsförderung eingesetzt. Ein gepflegtes und ansprechendes Äußeres ist hier von Vorteil. Nach Angaben Studentenwerks  werden die Engelchen allerdings in letzter Zeit kaum noch von Kunden gebucht. Viel angesagter ist der altbewährte Weihnachtsmann.

Interessentinnen für diesen Job können sich dennoch auf Webseiten wie Von Belisa und Promotionbasis informieren. Promotionagenturen vermitteln auch Weihnachtsmann-Jobs.

Der filigrane Job: Verpackungshilfe



Wenn die Last-Minute-Käufer kurz vor Weihnachten die Geschäfte stürmen, kann es hier schon mal etwas stressig zugehen. Die Fähigkeit, in hektischen Situationen einen kühlen Kopf zu bewahren, zählt unbedingt zu den wichtigen Charaktereigenschaften eines Verpackungsjobbers. Ein gepflegtes Äußeres, eine freundliche Ausstrahlung und eine gewisse Affinität zu Bastelarbeiten sollten zudem auch vorhanden sein. Ansonsten sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig.

Meist wird der Bewerber in einer kurzen, unbezahlten Einarbeitungsphase (meist zwischen einer halben Stunde und einer Stunde), in die unternehmenstypischen Verpackungsweisen eingeführt. Die Bewerbung wird in den meisten Fällen recht unbürokratisch gehandhabt: einfach anrufen und einen Termin fürs Probe-Verpacken ausmachen.

Allerdings gibt es inzwischen nur noch wenige Angebote in diesem Bereich. Die großen Kaufhäuser und Buchhandlungen haben schon seit Wochen Verpackungshilfen eingestellt. Wir konnten bei unserer Recherche nur noch offene Stellen bei Douglas ausfindig machen.

Tipp: Beim Stadtspaziergang die Augen offen halten. Viele Geschäfte hängen kurzfristig Aushängeschilder mit Jobangeboten für die Weihnachtszeit in die Schaufenster.

Der Fröstel-Job: Weihnachtsmarkt-Verkäufer



Das Arbeitsumfeld ist zwar etwas frisch, mit einem Heizlüfter, Mütze und Taschenwärmern lässt sich die Arbeit auf dem Weihnachtsmarkt aber aushalten. Weil das Produktangebot auf dem Weihnachtsmarkt sehr umfangreich ist, gibt es keine verallgemeinernde Beschreibung für den Job als Weihnachtsmarktverkäufer. Trotzdem lässt sich sagen, dass der Bewerber, neben einer gewissen Kälteresistenz, freundlich und umgänglich sein sollte.

Allerdings gibt es auch hier nur wenige freie Stellen, denn die Händler bringen meist ihr eigenes Personal mit oder verlassen sich auf langjährige Aushilfen.

Tipp: Einfach spontan beim Aufbau (16.-20. November 2009) der Verkaufsstände vorbeischauen und die Händler persönlich nach einem Job fragen.
 
 

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[Fotos: Dirk Bersch, fudder, Dominic Rock]