Silvesternacht in Freiburg: Die Polizeibilanz

fudder-Redaktion

Etwa 300 Notrufe gingen in der Silvesternacht bei der Freiburger Polizei ein: Zahlreiche Ruhestörungen, Sachbeschädigungen und Streitigkeiten. Und im Stadtgebiet: zahlreiche Körperverletzungen.

Gegen 01.15 Uhr wurde ein Streit in einer Gaststätte in der KaJo gemeldet. Bei der Festnahme eines Beteiligten leistete dieser erheblichen Widerstand. Er hat mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte zu rechnen. Ein Unbeteiligter bewegte sich während der Festnahme aus einer Personengruppe in den Einwirkungsbereich des zur Sicherung eingesetzten Diensthundes und wurde durch diesen am Arm leicht verletzt.


Gegen 04.30 Uhr kam es im Bereich des Bertoldsbrunnen zur einer Schlägerei mit mehreren Beteiligten. Bei der Festnahme eines aggressiven Beteiligten wurde ein Polizeibeamter so schwer an der Hand verletzt, dass er sich in ärztliche Behandlung begeben musste.

Zahlreiche kleinere Brände durch Feuerwerkskörper ausgelöst, konnten durch die Feuerwehren schnell gelöscht werden ohne größere Schäden anzurichten.

Gegen 04.50 Uhr wurde ein Brand in einem Hochhaus im Freiburger Stadtteil Weingarten gemeldet. Wie sich herausstellte, hatte die 55-jährige Wohnungsinhaberin ein Essen auf dem Herd vergessen, was zu einer erheblichen Rauchentwicklung geführt hatte. Die Dame musste mit leichten Verletzungen an den Rettungsdienst übergeben werden.

Lebensgefährlich verletzt wurde ein 18-jähriger Fußgänger, der von einem Pkw erfasstwurde.