Sidi, der marokkanische Bergwanderer

Christoph Ries

Das ist Sidi. Der dreieinhalb Jahre alte Podenco wartet in der Bertoldsstraße auf sein Frauchen, das gerade in einem Geschäft einkauft. Mit dem Alleinesein hat Sidi kein Problem. Schließlich lief er schon als Welpe ganz allein durch das Atlasgebirge in Marokko.



Eigentlich wollte Sidis Frauchen nur eine Gebirgstour durch Marokko unternehmen. „Und plötzlich lief uns mitten im Hochland ein kleiner Welpe entgegen.“ Die Freiburgerin nahm den drei Wochen alten Hund zu sich und taufte ihn Sidi – die arabische Kurzform für Sajjid (“Gottesverehrer“).


In der Hauptstadt Marrakesch musste Sidi noch eine tierärztliche Routineimpfung über sich ergehen lassen, dann war der nordafrikanische Bergwanderer bereit für die Einreise in den Breisgau.