Sicherheitstipps für die Grillparty

Jasper Friedel

Hmm, riecht Ihr auch gerade die brutzelnden Würste von Nachbars Grill? Gerade ein Steak gekauft für die Grillsession heute Abend? Wie auch immer, es ist Grillsaison. Dabei gilt es jedoch ein paar Dinge zu beachten: Sicherheitstipps von Frank Eichin von der Freiburger Feuerwehr.



Anzünder

Wichtig beim Grillen ist besonders der Grillanzünder, das gelte aber nur für Besitzer von Kohlegrills. "Flüssiger Anzünder und Spiritus sind deutlich gefährlicher als feste Grillanzünder in Würfel- oder Riegelform", so Eichin. Ein Beispiel: Man hat schon eine Weile gegrillt, will aber noch ein wenig weitermachen und legt deshalb neue Kohle auf die alte, noch glimmende. Wenn der flüssige Anzünder auf die glühende Kohle kommt, verdampft er und bildet ein hochexplosives Gas, was im Kontakt mit Feuer zu schweren Verbrennungen führen kann. Deshalb: nur feste Grillanzünder verwenden!



Löschwerkzeuge

Falls sich doch mal was entzündet, sollte geeignetes Löschwerkzeug zur Hand sein: Feuerlöscher, Eimer mit Sand oder Erde, Löschdecken. Wasser ist eher ungeeignet, da beim Löschen mit Wasser sehr viel Wasserdampf entsteht, der starke Verbrühungen hervorrufen kann.

Grilltypen

Welcher Grill ist am sichersten? "Der Elektrogrill", sagt Eichin. Allerdings könne man Kohle- und Gasgrills ebenfalls ohne Bedenken benutzen, sofern man vorsichtig zu Werke geht. "Beim Gasgrill darf man allerdings nicht am Ventil der Flasche herumbasteln", warnt Eichin.

Feuerwehreinsatz

Die Feuerwehr muss nicht besonders oft zu Einsätzen wegen Grillunfällen fahren. "Oft handelt es sich auch um einen Fehlalarm", sagt Eichin. "Nachbarn beobachten starke Rauchentwicklung, obwohl im Grunde nichts passiert ist." Bei Grillunfällen sei eher der Rettungsdienst im Einsatz, um die Verletzten zu behandeln.

[Foto: dpa]

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