Sex, Liebe und Verrat: Studentische Theatergruppen spielen am Wochenende das Stück "Closer"

Brigitte Rohm

Vier Londoner und die Abgründe ihrer Beziehungen: In der FIST-Sonderproduktion CLOSER vom 22. bis 24. Oktober geht es an emotionale und sprachliche Grenzen.

"Das ist kein Stück für ein erstes Date, aus dem mal mehr werden soll", sagt Simon Sahner, einer der Schauspieler. "Wer seine/n Partner/in loswerden will, sollte schon mal zwei Karten reservieren." Denn Patrick Marbers Stück Closer geht schonungslos nah: Der Zufall bringt vier Menschen im zeitgenössischen London zueinander. Über einen Zeitraum von mehreren Jahren folgt man ihren Sehnsüchten, Trieben und Liebesgeschichten, die schließlich auf Betrug und Verzweiflung zusteuern.


Mitglieder verschiedener studentischer Theatergruppen spielen die vier verletzlichen Großstädter auf der Suche nach Nähe. Sie zeigen komisch, tragisch und schonungslos ehrlich, wozu Menschen fähig sind, wenn sie lieben. Und dass nicht nur physische, sondern auch verbale Gewalt auf der Bühne ganz schön wehtun kann.
Was: Patrick Marbers "Closer", Sonderproduktion von Mitgliedern diverser Uni-Theatergruppen
Wann: Samstag, 22. bis Montag, 24. Oktober, je 19.30 Uhr
Wo: TheaterFISTung, Hörsaal unter dem Rektorat am Fahnenbergplatz, Friedrichstraße 39
Eintritt: 7 €, ermäßigt 4 €, frei bei einer vollen FIST*-Stempelkarte, VVK-Karten gibt’s in der Buchhandlung Schwanhäuser, Bertoldstr. 23 und Mittwoch bis Freitag vor der Mensa Rempartstraße