Patientendaten

Serverausfall legt Uniklinik Freiburg für zwei Stunden lahm

Joachim Röderer

Am Universitätsklinikum Freiburg hat es am Dienstag einen zweistündigen Serverausfall gegeben. Vorübergehend konnten keine Patienten aufgenommen werden, Operationen und Eingriffe mussten verschoben werden.

Ein Serverausfall hat am Dienstagnachmittag zwei Stunden lang massiv den Betrieb an der Uni-Klinik gestört. Betroffen war im Rechenzentrum der Klinik der Rechner, auf dem die Patientendaten gespeichert sind, heißt es in einer Mitteilung des Pressestelle. Betroffen war das gesamte Klinikum. Dies hatte zur Folge, dass für etwa zwei Stunden keine neuen Patienten aufgenommen werden konnten.


"Wir sind froh, dass unsere IT-Techniker den Fehler so schnell wieder beheben konnten." Benjamin Waschow, Pressesprecher der Uniklinik
Das Universitäts-Notfallzentrum konnte nur noch schwerste Notfälle behandeln. Geplante Operationen sowie Eingriffe wurden aufgeschoben. Auf den Intensivstationen sei die Verarbeitung von Patientendaten über lokale Server weiterhin gesichert gewesen, heißt es. Und weiter: "Das Versorgungsniveau der Patientinnen und Patienten, die sich stationär im Universitätsklinikum Freiburg befinden, war zu jeder Zeit sichergestellt."

Ein Serverausfall, kein Cyberangriff

Laut Kliniksprecher Benjamin Waschow habe es einen Serverausfall von diesem Ausmaß an der Uniklinik. "Wir sind froh, dass unsere IT-Techniker den Fehler so schnell wieder beheben konnten", so Waschow. Wie viele Operationen verschoben werden mussten, konnte er nicht sagen.

Die Ursache der Störung wird derzeit umfassend analysiert. Ein externer Cyberangriff kann aber ausgeschlossen werden. Die Patientenversorgung laufe wieder ganz normal, so die Klinik.