Schweizer flippt aus und wirft Geld in den Wald

Adrian Hoffmann

Von wegen ruhiges Völckchen: Ein Schweizer Autofahrer hat bei einer Verkehrskontrolle einen Wutausbruch bekommen und mehrfach gegen sein Auto getreten. Der Mann war von einer Videostreife des Autobahnpolizeirevier Umkirch beanstandet worden, weil er die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 45 Kilometer pro Stunde überschritten hatte. Er war offenbar so schnell unterwegs, weil er ein Vorstellungsgespräch in Frankfurt hatte.Sein mitgeführtes Bargeld und seine Kreditkarte warf er kurzerhand in den Wald. Da er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 220 Euro bezahlen musste, wurde er zu einer Bank in der Nähe begleitet. Unterwegs schlug er voller Jähzorn immer wieder mit den Fäusten auf sein Lenkrad und auf die Windschutzscheibe seines Fahrzeuges. Nachdem er sich beruhigt und den Geldbetrag bezahlt hatte, wurde ihm die Weiterfahrt gestattet.Da die Schweizer Führerscheinbehörde über den Vorfall informiert wird, muss er nun mit einem Fahrverbot und weiteren Folgen nicht nur in Deutschland rechnen.